Kategorie: Oberstufe

Soziales Projekt: Fünftklässler lernen Schöningen mithilfe einer Stadtrallye kennen

Jüngeren Schülern und Schülerinnen das Wissen über ihren Schulort zu erweitern, mit diesem Ziel organisierten die Schülerinnen des 13. Jahrgangs Gesa Bothe, Maria Fuchs, Christina Knust und Nicole Kreie, eine Stadtrallye für eine 5. Klasse. Das Projekt fand unter der Leitung des Seminarfachlehrers Herrn Schwarz und am 30.10.2020 statt.

Auf diese Weise konnten die Neuankömmlinge am Gymnasium die Stadt näher kennenlernen, was insbesondere für die Kinder, die nicht aus Schöningen kommen, von Vorteil war. Im Rahmen der Rallye wurden beispielsweise die Sitzplätze im Elmstadion gezählt oder die Wassermaid, die das Wahrzeichen der Stadt darstellt, gezeichnet. Zudem wurde die historische Bedeutung der Stolpersteine erklärt.

Insgesamt stieß das Projekt auf große Begeisterung seitens der Kinder und wurde als Abwechslung zu dem klassischen Schulalltag gerne angenommen. Eine Schülerin betonte in der abschließenden Feedback- Runde: „Ich finde es gut, dass die Rallye trotz Corona stattfinden konnte“.

Zudem erhielten die Schülerinnen und Schüler ein kleines Präsent als Dankeschön und Urkunden für ihre motivierte Teilnahme, welche sofort stolz im Klassenzimmer aufgehängt wurden.

Soziales Projekt: „Der gesunde Wegweiser“

Im Rahmen unseres sozialen Projekts verfassten wir, Paul Steffen, Frederik Liehr und Selina Rawe, ein digitales Kochbuch, welches besonders die Schüler unserer Schule über gesunde Ernährung aufklären soll. „Der gesunde Wegweiser“ bietet ein breites Spektrum an Gerichten, angefangen mit Frühstücksrezepten, über Hauptgerichten, hinzu Smoothies und vegetarischen Tassenkuchen. Am Dienstag, den 29.09.20, luden wir unseren Seminarfachlehrer Herrn Schwarz zu einer Videokonferenz ein, bei der wir gemeinsam die Gerichte des Kochbuches zubereiteten und dokumentierten. Dabei teilten wir uns die anstehenden Aufgaben ein, wie z.B. das Schneiden des Gemüses oder das Kochen und Servieren der Gerichte, um möglichst viele Rezepte in kurzer Zeit anfertigen zu können. Anschließend probierten wir diese, um letzte geschmackliche Defizite aufbessern zu können und mögliche Geheimtipps oder Alternativen in unser Kochbuch einfließen zu lassen. Auch das Gestalten des Kochbuches war im nach hinein ein voller Erfolg, welcher nun auch Euch zur Verfügung steht. Ein besonderer Dank gilt Marktkauf Schöningen für das Bereitstellen der benötigten Zutaten und dem Sportdiplom und Gesundheitstrainer Florian Achilles, welcher uns in einem ausführlichen Interview, welches Ihr abgedruckt im Kochbuch findet, über gesunde Ernährung aufklärte.

Download Kochbuch „Der gesunde Wegweiser“ (PDF 26 MB)

NS-Gedenken: Schüler*innen des Gymnasium Anna-Sophianeum putzen Stolpersteine am 9. November 2020

Seit vielen Jahren ist das Gymnasium Anna-Sophianeum eng mit dem Aktionskreis Stolperstein Schöningen verbunden und hat das Verlegen dieser wichtigen Gedenksteine seit Beginn aktiv begleitet. Daher war es auch in diesem Jahr sofort klar, dass das Gymnasium Anna-Sophianeum an dem Stolpersteinputztag am 09.11.2020 mitwirken würde, bei dem die Stolpersteine von der im Verlauf des Jahres angesetzten Patina befreit werden. Problematisch war in diesem Jahr wie überall die Corona-Krise, die bestimmte Regeln verlangte. Nur ein Geschichtskurs unter der Leitung von Herrn Hagelstein konnte unter strenger Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln teilnehmen. Gedacht wurde der Familie Wolff, die in der Wilhelmstraße lebte und ermordet wurde. Die Schüler*innen stellten die einzelnen Familienmitglieder vor und reinigten die im Boden eingelassenen Stolpersteine. Die Lebens- und Leidensgeschichten der jugendlichen und erwachsenen Opfer des Nationalsozialismus hinterließen großen Eindruck bei den Jugendlichen.

Dieses Jahr war das Gedenken aber anders als sonst: Das Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. veranstaltete gemeinsam mit mehreren lokalen Stolpersteininitiativen, die in der Region zwischen Harz und Heide aktiv sind, in den Tagen um den 9. November 2020 den ersten regionalen Putztag von Stolpersteinen. Neben Putztagen von Stolpersteinen in verschiedenen Orten in der Region war eine zentrale öffentliche Veranstaltung am Sonntag, 15. November 2020, geplant, die wegen Corona dann nur online/über YouTube stattfinden konnte.


Weitere Informationen finden sich hier:

Youtube: Erinnerung Aufpolieren – 1. regionaler Putztag von Stolpersteinen, Nov. 2020

Israel Jacobsen Netzwerk, Stolpersteine 2020:
https://ij-n.de/aktivitaeten/stolpersteine/

Soziales Projekt: Nistkästen im Schulwald

Am Freitag, den 09.10.2020 fand ein von drei Schülern der Q2 durchgeführtes soziales Projekt mit der Klasse 6bl im Schulwald statt. Die drei Schüler Hubert Blin, Sonja Lüders und Liam Köhler haben in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der 6bl sowie mit Frau Anspach-Wolf und Herrn Kiehne einen Tag organisiert, der sich rund um das Thema Vögel drehte.

Um den Schülern einen sehr praxisgebundenen Tag zu bieten, haben sie vorgebaute und wieder auseinandergeschraubte Nistkästen bekommen. Die Aufgabe der 6. Klässler war es dann, gleich zu Beginn des Tages, nachdem sie sich selbstständig in Gruppen eingeteilt haben, die Nistkästen abzuschleifen, sie zu bemalen und dann mit Leinöl einzuölen. Die Zeit, in der das Öl eingezogen ist, wurde mit einem Gruppenspiel überbrückt. Hierbei haben die Schüler zuerst eine Karte mit einem Vogel gezogen und dann im Schulwald so viele Gegenstände gesammelt, wie sie dachten, dass dieser wiegt. Abschließend wurden die Nistkästen unter Aufsicht mit Schraubenziehern zusammengebaut und im Schulwald an der Forschungsstation und einigen Schwarzerlen angebracht. Für die Meisten der Sechstklässler war das der erste Besuch im Schulwald, bei dem sie sehr viel Spaß hatten.

Jugendoffizier der Bundeswehr zu Gast im Prüfungskurs Politik-Wirtschaft (PO121)

Im Rahmen des Semesterthemas „Internationale Friedens- und Sicherheitspolitik“ referierte am 25.09.2020 Hauptmann Bode über den sogenannten „Islamischen Staat“ sowie den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr im Rahmen der Operation „Resolute Support“, wobei er auch auf eigene Einsatzerfahrungen zurückgreifen konnte. Im anschließenden Gespräch bot sich den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, auch kritische Fragen an den Referenten zu stellen.

Resolute Support – Wikipedia: Die Jugendoffiziere der Bundeswehr stellen die globalen Herausforderungen einer bündnisorientierten Sicherheitspolitik dar und vermitteln sie an Multiplikatoren, Schulen und in Fachkreisen. Sie bieten auf jede Zielgruppe zugeschnitten, fachlich fundierte Beiträge zur sicherheitspolitischen Bildung und Meinungsbildung. (https://www.bmvg.de/de/themen/sicherheitspolitik/jugendoffiziere, Zugriff: 25.09.2020)

Erweiterung des Schulwaldes – Danke an die Spender!

Am vergangenen Freitag haben wir Danke gesagt an die vielen Spender, Sponsoren und Helfer, die innerhalb kürzester Zeit dafür gesorgt haben, dass unsere Schulwalderweiterung umgesetzt werden konnte. Mehr als 80.000 EUR Spenden haben wir hierfür erhalten, die, sie werden es sehen, sehr gut angelegt sind.

Rede des Schulleiters Herr Michael Kluge: Danksagung an Sponsoren und Spender

Rede Frau Anspach-Wolf: Eröffnung des erweiterten Schulwalds

Skikurs des 12. Jahrgangs in Österreich 2020

Vom 12.01. bis 17.01.2020 verbrachten 32 Schüler sowie vier Sportlehrer fünf sonnige Skitage in der Skiregion Katschberg im südlichen Salzburger Land. In den drei Kursstufen Anfänger, fortgeschrittene Anfänger und Fortgeschrittene konnten die Teilnehmer täglich mehrstündig an ihrer Skitechnik feilen. Insgesamt waren die Lehrkräfte mit den fahrerischen Leistungen der Skischüler sehr zufrieden, sodass am letzten Tag neben der Abschlussprüfung auch das gruppenübergreifende Fahren wieder auf dem Programm stand.

Abgerundet wurde diese traumhafte Skiwoche durch das abendliche Eisstockschießen auf der Anlage des ESV Zederhaus.

Finnland-Austausch: Besuch in Schöningen

Besuch aus Finnland hatte unsere Schule in diesem Jahr kurz vor Weihnachten. Im Rahmen unseres Austauschprogramms mit unseren drei finnischen Partnerschulen in Outokumpu, Polvijärvi und Juuka kamen 14 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Kolleginnen nach Schöningen, um neue Freundschaften zu schließen und die Atmosphäre während der Adventszeit in unserer Region zu spüren.

Schon beim Empfang der Gäste am Helmstedter Bahnhof schien es, als begrüßten sich „alte Bekannte“, hatte man doch schon lange im Voraus Kontakt mit den Austauschpartnern aufgenommen und Fotos ausgetauscht.

Auch wenn der Besuch von allen Beteiligten als sehr kurz eingeschätzt wurde, war das Programm mit den Gästen und unseren Schülerinnen und Schülern ein voller Erfolg. So wurden uns bei einem Empfang im Rathaus durch den Schöninger Bürgermeister die Vorzüge der Stadt und der Region näher gebracht. Besichtigungen des Forschungs- und Erlebnismuseums paläon, des Tagebau-Infopunktes und der Grenzgedenkstätte Hötensleben stießen bei den Gästen auf ebenso viel Interesse wie eine Stadtführung in Braunschweig, die Besuche diverser Weihnachtsmärkte in der Region, der Autostadt in Wolfsburg und des Zonengrenzmuseums in Helmstedt.

Der Sonntag bot als „Familientag“ Gelegenheit für die gastgebenden Familien, sich mit den Gästen bei individuellen Unternehmungen näher kennen zu lernen und die neu gewonnenen Freundschaften zu vertiefen.

Wir freuen uns schon jetzt auf unseren Gegenbesuch und ein Wiedersehen im finnischen Nordkarelien im Mai 2020.

Jubiläumskonzert zur Weihnachtszeit

10. Winterkonzert am Anna Sophianeum

Am 5. Dezember lud die Fachgruppe Musik des Gymnasium Anna Sophianeum zum 10. Winterkonzert ein und viele Eltern, Ehemalige, Gäste und Freunde der Schule kamen und füllten die Pausenhalle bis auf den letzten Platz. Das fast zweistündige Jubiläumskonzert feierte die 10-jährige Musikarbeit am Gymnasium. Dabei boten die Schüler- und Lehrerensembles und erstmals auch ein Gastensemble wieder eine vielfältige Mischung an Musikstilen dar und unterhielten das Publikum mit traditionellen, neuen, lauten und leisen vorweihnachtlichen Klängen.

Schulleiter Herr Michael Kluge würdigte in seiner Begrüßung das in 10 Jahren am Gymnasium gewachsene Musikleben und bedankte sich bei allen Beteiligten, die diese Konzerte überhaupt ermöglichen und zu einer Tradition haben wachsen lassen. Dieses Jahr waren fast 200 Personen daran beteiligt: Von Schülern, Lehrern und Gästen in Ensembles, Orchestern, Chören und Bands, über Moderatoren, Instrumentallehrer der Kreismusikschule Helmstedt e.V., die Veranstaltungs AG, die die gesamte Technik betreut, hin zu Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften, die das Catering organisieren sowie allen Mitarbeitern, die Programme drucken, Stühle stellen und sogar während der Generalprobe am Vormittag des Konzertes noch die letzten Deckenleute in die renovierte Bühne einbauten.

Nach der Begrüßung übernahmen vier Schülerinnen die Moderation und führten den ganzen Abend hindurch spritzig und sympathisch durch das Programm. Den Beginn machten wieder die Bläserklassen, die jüngsten Musiker an der Schule und die Basis für die Instrumentalarbeit, unter der Leitung von Malte Gerlach. Die Bläserklasse 5 ist in diesem Jahr eine vollständige Klasse, und zeigt damit das wachsende Interesse an den Musikklassen am Anna-Sophianeum. Die Schülerinnen und Schüler spielten eindrucksvoll nach nur ein paar Monaten gemeinsamen Lernens und Probens die bekannten Weihnachtslieder Jingle Bells und Morgen kommt der Weihnachtsmann. Die Bläserklasse 6 führte dann den Reigen weihnachtlicher Ohrwürmer weiter mit Rudolph the Rednosed Reindeer und einem Christmas-Medley und zeigten damit ihre wachsende Sicherheit im gemeinsamen Musizieren.

Den Instrumentalisten schlossen sich nun die Sängerinnen und Sänger der Schule an. Zunächst sangen die SinGAS unter der Leitung von Antje Ecksturm-Rudd zweistimmig von der Vorfreude aufs Fest mit dem Lied Weihnachten ist nicht mehr weit. Der Oberstufenchor unter der Leitung von Evelyn Winnekens besang dann in wunderbarer vierstimmiger Harmonie die sternenklare Weihnachtsnacht mit einem der beliebtesten englischen Weihnachtslieder The Starry Christmas Night. Im letzten Programmpunkt vor der Pause boten dann beide Chöre gemeinsam mit dem Akkordeonorchester Schöningen etwas in der Tradition der Schulkonzerte ganz Neues dar: begleitet von klanggewaltigen Akkordeons sangen die Chöre Michael Jacksons We are the World und Leonard Cohens Hallelujah – beides beliebte Songs zur Weihnachtszeit. Diese Lieder waren zum ersten Mal in dieser Kooperation zum 60. Jubiläum des Schöninger Akkordeonorchesters im Oktober 2019 aufgeführt worden und wurden nun noch einmal einem begeisterten Publikum am Anna Sophianeum präsentiert.

Nach der Pause folgten Ensembles und Stücke, die die breitgefächerte Vielfalt des Musikmachens an der Schule ganz deutlich machten. Die Schulband SplitID unter der Leitung von Christopher Englisch begann mit Hoziers Take me to Church und Linkin Parks What I’ve Done. Die Dringlichkeit der Texte wurde wunderbar getragen und interpretiert von den gereiften Stimmen der Sängerinnen. Darauf folgte die neu gegründete Lehrerband, die mit Black Sabbaths Heaven und Hell das Publikum buchstäblich von den Stühlen riss und dank dieser Begeisterung nun ein neuer Teil der Konzerttradition werden wird. Etwas länger dabei ist der Lehrerchor unter der Leitung von Evelyn Winnekens, dem nun die schwere Aufgabe zufiel, den Kontrast zwischen Heavy Metal und englischer Pastorale herzustellen. Mit Away in a Manger, lenkten sie das Programm wieder auf besinnlichere Melodien und beschlossen mit What a Wonderful World den vokalen Teil des Programms.

Nun folgte das neu gegründete Vororchester, das den Schülerinnen und Schülern der Bläserklasse den Übergang ins große Orchester erleichtern und sie auf dieses vorbereiten will. Unter der Leitung von Katharina Beuleke spielten die jungen Musiker aus Klasse 7 The Man from Snowy River und zusammen mit dem Schulorchester den Weihnachtshit Last Christmas in einem eigens erstellen und dirigierten Arrangement von Malte Gerlach. Das große Finale war dann dem Orchester unter der Leitung von Malte Gerlach vorbehalten, das mit bekannten Melodien aus Ballett, Big Band und Swing seine gewachsene Musikalität präsentierte und das Publikum mit weihnachtlichen Evergreens erfreute. Am Ende des Konzertes wurde noch einmal in eindrucksvoller Weise deutlich, wie viele Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Freunde des Gymnasiums das Schulleben mit Musik bereichern. Alle Musiker fanden sich auf der Bühne ein und sangen gemeinsam mit dem Publikum gleichsam als Abschiedsgruß und Weihnachtswunsch We wish you a merry Christmas.

Polenaustausch – Fahrt nach Opalenica

Dawno, dawno temu… (Es war einmal…) eine heitere Reisegruppe, bestehend aus sechs Schülern und zwei Lehrern – Herrn Sohr und Herrn Wroblewski.


Montag, 21.10.2019

Montagmorgen um 10.32 Uhr begann diese Reise mit dem Zug ab Helmstedt. Nach sieben Stunden Fahrt, inklusive einer 90minütigen Pause in Berlin, kamen wir in Opalenica an. Wir wurden von einer kleinen Gruppe, wie wir bestehend aus 4 Mädchen und 2 Jungen, und einer Lehrerin, Frau Iwona Klockiewicz, freundlich empfangen und zu ihrer, ganz in der Nähe liegenden Schule geleitet, wo wir zuerst gemeinsam aßen und im Anschluss Kennenlernspiele spielten.

Die Aufteilung in die Familien erfolgte spontan und unkompliziert gegen Ende des Abends.


Dienstag, 22.10.2019

Dienstagmorgen trafen wir uns gegen 9.00Uhr und der Schule, um dann gemeinsam mit dem Zug nach Posen (Poznań) zu fahren. Wir sahen uns zuerst die Stadt an und Frau Klockiewicz versorgte uns mit geschichtlichen Informationen über die Monumente der Altstadt. Wunderschön verzierte Altbauten und eine Kirchturmuhr, die ein Holzfigurenspiel mit zwei Ziegen zu vollen Stunden zeigt, sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die wir besuchten. Zur Stärkung ging es dann in ein kleines, typisch polnisches Lokal. Nach dem Essen gingen wir gesättigt und gut gelaunt zum Bus. Am Fort VII angekommen wurde die Stimmung sehr bedrückend, denn wir besuchten das „Konzentrationslager-Posen“. Der nette Herr, der uns über das Gelände führte, schilderte die Grausamkeiten, die dort geschehen sind, sehr ausführlich, sodass diese Führung nur sehr schwer auszuhalten war.

Zurück in Opalenica gingen die acht Mädels gemeinsam essen und die Jungs bekamen spielerisch einen „Polnisch-Kurs“.   ; )


Mittwoch, 23.10.2019

Am Mittwoch trafen wir uns in der Frühe, mit gepackten Rucksäcken und fuhren mit dem Zug nach Danzig (Gdańsk). Die etwa vierstündige Bahnfahrt nutzten viele von uns um Schlaf nachzuholen. Dort angekommen wurde zunächst das Gepäck im Hostel verstaut, etwas gegessen und anschließen gab es eine Stadtführung, mit einem sehr netten und humorvollen Herrn, durch die wunderschöne und sehr bedeutungsvolle Innenstadt. Nach sehr lustigen und kurzweiligen 3 Stunden hatten wir dann Freizeit, die wir unter anderem im Einkaufszentrum verbrachten. Nach dem gemeinsamen Abendessen gestalteten wir den Abend auf unterschiedlichste Weisen. Einige sahen Fußball, einige sangen und später besichtigten etliche von uns die wunderschön beleuchtete Altstadt und ließen den Abend bei einem Tee ausklingen.


Donnerstag, 24,10.2019

Am Donnerstag ging es gleich nach dem Frühstück in das Museum der „Solidarność-Bewegung“. Der elektronische Gästeführer erzählte uns etwas über die polnische Gewerkschaft und den Umbruch in Polen. Nach einer Mittagsstärkung und etwas Freizeit mussten wir leider schon wieder den Rückweg noch Opalenica antreten, also wieder in den Zug- Ankunft 22.00Uhr- alle waren sehr müde.


Freitag, 25.10.2019

Der letzte Tag, Freitag, führte und in die Städte Mosina und Rogalin unweit von Opalenica. Unser erster Halt war der Raczynski Palast in Rogalin, ein sehr stattliches und prunkvolles Anwesen in spätbarockem Stil. Nach einem kleinen Spaziergang durch den großen Schlossgarten setzten wir unsere Reise fort. In der Ausstellung des Weltreisenden und Weltkriegsjagdflieger Arkadi Fiedler bestaunten wir dessen Nachbauten. Zum Abschluss gingen wir in Mosin Eis essen. Zurück in Opalenica ging es ohne die Lehrer zu einer nahegelegenen Bowlingbahn, wo der Abend, aber auch unser Besuch in Polen ausklingen sollte.


Samstag, 26.10.2019

Der Abschied am Samstagmorgen war im doppelten Sinn viel zu früh. Emotionen hatten jedoch wenig Raum, da wir über die Abschiedsumarmungen beinahe unseren Zug verpasst hätten.

Abschließend kann man sagen, dass trotz der geringen Anzahl der Teilnehmer, es ein sehr gelungener Austausch war. Trotz einiger sprachlicher Herausforderungen haben sich alle prima miteinander verstanden, voneinander gelernt und viel Spaß gehabt.

Bericht von Anna-Marie Meier