Autor: H. Lang

Erstes Netzwerktreffen Schulwälder am Gymnasium Anna-Sophianeum

 „Schulwald Visionen Niedersachsen – Wo Schulwälder zu Lernorten und Ideen zu Zukunft werden“

Was passiert, wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen zusammenkommen, um gemeinsam über Wald, Klima, Biodiversität und nachhaltiges Handeln zu lernen? Am Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen wurde genau das erlebbar: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 11 aus unterschiedlichen Regionen Niedersachsens kamen zu einem gemeinsamen ersten Netzwerktreffen zusammen, um gemeinsam zu lernen, sich auszutauschen und neue Perspektiven auf Natur und Nachhaltigkeit zu gewinnen.

Das erste Netzwerktreffen „Schulwald Visionen Niedersachsen – Von Schüler: Innen für Schüler: Innen – Wo Schulwälder zu Lernorten und Ideen zu Zukunft werden“

Dabei wurde ein zentrales Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) unmittelbar umgesetzt: Schülerinnen und Schüler sollten nicht nur Wissen über ökologische Zusammenhänge erwerben, sondern befähigt werden, Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und Verantwortung für die Gestaltung ihrer Zukunft zu übernehmen. Der Tag verband fachliches Lernen mit praktischer Erfahrung, eigenständigem Arbeiten und vor allem mit dem Austausch zwischen Jugendlichen aus den verschiedensten Schulen und Regionen.

Ein Netzwerk, das über den eigenen Schulwald hinausblickt

Insgesamt nahmen 79 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 11, Lehrkräfte und Mitglieder der Stiftung Zukunft Wald an dem 1. Netzwerktreffen „Schulwald Visionen Niedersachsen – Von Schüler: Innen für Schüler: Innen – Wo Schulwälder zu Lernorten und Ideen zu Zukunft werden“ teil.

Damit war das Treffen weit mehr als ein einzelner Projekttag. Es entstand ein tatsächliches Netzwerk, in dem Jugendliche unterschiedlicher Altersstufen und Schulstandorte miteinander ins Gespräch kamen, Erfahrungen teilten und gemeinsam arbeiteten.

Der Schulwald des Gymnasiums Anna-Sophianeum in unmittelbarer Nähe des Paläons bildete den ursprünglichen Mittelpunkt des Tages. Der Wald wurde dabei nicht nur als Lernort verstanden, sondern als komplexes Ökosystem, an dem sich ökologische Zusammenhänge unmittelbar beobachten und erfahren lassen.

„Ein Schulwald ist weit mehr als ein Stück Wald hinter oder neben einer Schule. Er ist ein Lernort, an dem Schülerinnen und Schüler Natur nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern sie unmittelbar erfahren, erforschen und gestalten können“, betont Ulrike Anspach-Wolf, unter deren Leitung am Gymnasium Anna-Sophianeum die Idee des Netzwerktreffens über mehrere Jahre entwickelt wurde.

Gerade darin liege die besondere Stärke der Schulwaldarbeit: „Wenn Schülerinnen und Schüler Verantwortung für einen solchen Lernort übernehmen, dann lernen sie nicht nur etwas über Biodiversität oder Klimawandel. Sie erleben, dass ihr eigenes Handeln etwas bewirken kann.“

Von Jugendlichen für Jugendliche

Besonders ist die Entstehungsgeschichte des Treffens. Die Idee für ein Netzwerktreffen von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler entstand bereits vor sechs Jahren in der Schulwald- und BNE-AG.

Unter der Leitung von Ulrike Anspach-Wolf wurde die Idee über mehrere Jahre weiterentwickelt. Ziel war es, Jugendlichen unterschiedlicher Schulen einen Raum zu geben, in dem sie selbst aktiv werden, Wissen austauschen und gemeinsam Ideen für eine nachhaltige Zukunft entwickeln können. Die Kolleginnen Svenja Muth und Christiane Droz halfen bei der letztendlichen Umsetzung des Projektes.

„Für mich war von Anfang an wichtig, dass dieses Treffen nicht einfach von Erwachsenen für Schülerinnen und Schüler organisiert wird. Die Jugendlichen sollen selbst zu Akteuren werden, ihre Erfahrungen einbringen und voneinander lernen“, erklärt Anspach-Wolf.

Dass dieses Konzept nun umgesetzt werden konnte, ist auch das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit der Stiftung Zukunft Wald. Die gesamte Belegschaft der Stiftung unter Leitung der Direktorin Elisabeth Hüsing war in die Organisation eingebunden und leistete einen wesentlichen Beitrag dazu, dass das Treffen realisiert werden konnte.

Anspach-Wolf sieht gerade in dieser Vernetzung einen wesentlichen Mehrwert: „Schulwälder entwickeln ihre besondere Wirkung vor allem dann, wenn Erfahrungen nicht an der eigenen Schule enden. Wenn Jugendliche aus verschiedenen Regionen zusammenkommen, entsteht ein Austausch, der den eigenen Blick auf den Wald und auf Fragen der Nachhaltigkeit erweitert.“

Sechs Stationen verbinden Wissen und praktische Erfahrung

Für die Schülerinnen und Schüler waren sechs Stationen vorbereitet. Im Mittelpunkt standen Themen wie Waldökologie, Klimawandel, Biodiversität und nachhaltige Lebensweisen.

Die Jugendlichen konnten dabei zwischen theoretischer Auseinandersetzung und praktischer Erfahrung wechseln. Das Klimapuzzle machte komplexe Zusammenhänge des Klimawandels sichtbar und lud dazu ein, Ursache-Wirkungs-Beziehungen gemeinsam zu untersuchen.

Bei der Beschäftigung mit der Benjeshecke wurde deutlich, wie aus natürlichen Materialien ein wertvoller Lebensraum entstehen kann. Während einer Regenpause nutzte auch der ehemalige Direktor der Stiftung Zukunft Wald Franz Hüsing die Gelegenheit, sein Fachwissen einzubringen und den Schülerinnen und Schülern den Bau und die ökologische Bedeutung einer Benjeshecke zu vermitteln.

Auch das Thema Ernährung wurde praktisch aufgegriffen. Bela, von der Heilbar aus dem Harz, brachte den Jugendlichen die Welt der essbaren Wildkräuter näher. Dabei ging es nicht nur um die Bestimmung einzelner Pflanzen, sondern auch um deren Bedeutung für Biodiversität, Ernährung und die Wahrnehmung des eigenen Lebensraumes.

Freiräume für eigenes Lernen

Auch für die Lehrkräfte wurde für den Tag ein eigenes Programm entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten so bewusst Freiräume, um selbstständig zu arbeiten, eigene Interessen einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das Outdoor-Cooking wurde von der Arbeitsgemeinschaft Schulwald und BNE übernommen. Mit Hilfe der Stiftung Zukunft Wald wurden Holzpizzaöfen angefeuert, Pizza gebacken und alle Teilnehmer köstlich versorgt.

Damit wurde ein weiterer zentraler BNE-Gedanke aufgegriffen: Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet auch, Menschen zu befähigen, eigenständig zu denken, Entscheidungen zu treffen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Für Anspach-Wolf ist genau dieser Aspekt entscheidend: „Nachhaltigkeit kann man nicht allein aus Büchern lernen. Schülerinnen und Schüler müssen die Möglichkeit bekommen, selbst zu fragen, auszuprobieren, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Genau dafür bieten Schulwälder hervorragende Voraussetzungen.“

Zukunftsvisionen – Imagine

Ein besonders verbindender Moment entstand beim gemeinsamen Singen. Lisa Lohrmann von der IGS Franzsches Feld in Braunschweig unterstützte das gemeinsame Musizieren mit viel Engagement und Freude. Im Laufe des Tages wuchs daraus ein gemeinsamer musikalischer Abschluss, bei dem schließlich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerktreffens zusammenkamen. Musikalisch begleitet wurde das gemeinsame Singen von Emma Stern vom Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen mit der Gitarre. Damit wurde aus den vielen unterschiedlichen Gruppen, Schulen und Altersstufen für einen Moment eine gemeinsame Stimme – ein passendes Bild für die Idee hinter dem Netzwerktreffen.

„Genau solche Momente zeigen, warum ein solches Netzwerktreffen wichtig ist“, sagt Anpach-Wolf. „Die Schülerinnen und Schüler kommen aus unterschiedlichen Schulen und Regionen, haben unterschiedliche Erfahrungen und trotzdem entsteht etwas Gemeinsames. Das ist für mich gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung.“

Das Forschungsmuseum Paläon als wertvoller Partner – Wenn der Schulwald ins Museum zieht

Auch die Wetterbedingungen verlangten an diesem Tag ein gewisses Maß an Flexibilität. Die ursprüngliche Planung sah einen weitgehend im Schulwald stattfindenden Tag vor. Aufgrund der kurzfristigen Änderung der Wetterlage wurde das Treffen in das Paläon Forschungs- und Erlebniszentrum verlegt und einzelne Programmpunkte entsprechend angepasst.

Für das Organisationsteam war es ein großes Glück, dass das Paläon seine Räumlichkeiten für diesen Fall zur Verfügung stellte. Dadurch konnte das Programm flexibel angepasst werden, ohne den Charakter des Netzwerktreffens zu verlieren.

Einige Programmpunkte fanden in den Innenräumen statt, andere konnten in Regenpausen oder bei besserer Wetterlage im Schulwald umgesetzt werden. So wurde aus dem ursprünglich geplanten Schulwaldtag ein Zusammenspiel zweier außerschulischer Lernorte.

Gerade diese Möglichkeit erwies sich als wertvoll: Nicht das Wetter bestimmte, ob das Treffen stattfinden konnte, sondern die vorhandenen Möglichkeiten wurden genutzt, um das gemeinsame Lernen weiterzuführen.

Mehr als ein Projekttag

Dass diese Idee bereits vor fünf Jahren von Schülerinnen und Schülern angestoßen wurde und nun tatsächlich umgesetzt werden konnte, gibt dem Treffen eine besondere Bedeutung. Am Ende stand deshalb nicht die Frage, ob jeder Programmpunkt exakt so stattfinden konnte wie ursprünglich geplant. Entscheidend war, dass aus einer Idee ein gemeinsamer Tag geworden war. Ein Tag, an dem Jugendliche aus verschiedenen Teilen Niedersachsens zusammenkamen, voneinander lernten und miteinander Zukunftsthemen diskutierten.

Für Ulrike Anspach-Wolf ist deshalb bereits die Entstehung des Netzwerkes ein wichtiger Erfolg: „Ein solches Treffen lebt davon, dass Menschen ihre Erfahrungen miteinander teilen. Wir wollen nicht, dass jede Schule für sich allein arbeitet. Wir wollen voneinander lernen und gemeinsam weiterdenken.“

Und genau darin sieht sie auch die langfristige Bedeutung der Schulwaldarbeit: „Schulwälder können zu Orten werden, an denen Zukunft nicht nur besprochen, sondern gemeinsam erprobt wird. Wenn wir Schülerinnen und Schüler dort zusammenbringen, schaffen wir ein Netzwerk, das weit über einen einzelnen Projekttag hinauswirken kann.“

Ein Tag, der gezeigt hat, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung aussehen kann: Wissen erwerben, Zusammenhänge verstehen, Perspektiven teilen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Zukunft gestalten.

Goldener Pokal für unsere Tanz-AG

Am Samstag trat unsere Tanz-AG mit den Anna SDancers beim Kinder- und Jugendturnier des TC Schöningen an. In der Altersgruppe III (10–16 Jahre) stellte sich unsere Formation der Konkurrenz von zehn weiteren Teams.

Für ihren Auftritt hatte die Tanz-AG eine Choreografie übernommen, die bereits 2024 von einer Jugendmannschaft des TC Schöningen getanzt worden war, und diese passend für unsere AG angepasst. Mit viel Freude, Energie und Selbstbewusstsein präsentierten unsere Tänzerinnen die Choreografie und begeisterten damit ihre Eltern, Fans und das gesamte Publikum.

Am Ende überzeugte die Leistung auch die fünf Wertungsrichter: Mit der Traumwertung 1-1-1-1-1 sicherte sich unsere Tanz-AG den ersten Platz und damit den goldenen Pokal.

Wir sind unglaublich stolz auf unsere Tänzerinnen aus den Klassen 5 bis 9 und gratulieren herzlich zu dieser großartigen Leistung!

Entlassung des Abiturjahrgangs 2026

Am 26. Juni verabschiedete das Gymnasium Anna-Sophianeum den diesjährigen Abiturjahrgang. Nach einer musikalischen Enführung durch das Schulorchester begrüßten Herr Jan Fricke als Vertreter für Landkreis Helmstedt, Schöningens Bürgermeister Malte Schneider und Schulleiter Michael Märtens die Gäste und richteten ihre Worte an die Abiturientinnen und Abiturienten.

Der Schulchor, geleitet von Frau Juliet Ibeh, sang „Emprie State of Mind“ von Alicia Keys, bevor zuerst Frau Dr. Stefanie Westphal als Vertreterin der Elternschaft motivierende Worte an die AbiturientInnen richtete. Für die Lehrerschaft nahmen Herr Hagelstein und Herr Lang unter anderem Bezug auf Carl Sagan, bevor sich die (ehemaligen) Schülerinnen Malin Kunz und Kimberly Schumann an ihren Jahrgang richteten.

Nach einer Darbietung durch den Lehrerchor erfolgte die Überreichung der Abiturzeugnisse, aufgeteilt nach Tutorengruppen. Dabei gaben nicht nur die TutorInnen ihren Kursen noch einige zurück- und vorausschauende Worte mit auf den Weg, auch die Abiturientinnen und Abiturienten bedankten sich mit warmen Worten bei ihren Lehrern und überreichten ihnen Geschenke.

Zusätzlich gab es Ehrungen der Fachgruppen Chemie, Informatik, Mathematik, Physik, Sport, Religion und Kunst für besondere Leistungen (eine Ehrung der Fachgruppe Musik hatte es beim Sommerkonzert am Vortag bereits gegeben), bevor diejenigen AbiturientInnen mit einem besonders guten Abiturschnitt (ab 1,9 aufwärts) durch den Ehemaligen- und Schulunterstützungsverein (ESUV) ausgezeichnet wurden.

Nach einem Auftritt der Schülerband lud der aktuelle 12. Jahrgang zu einem Sektempfang ein.

Das Gymnasium Anna-Sophianeum gratuliert allen Abiturientinnen und Abiturienten zu ihren Leistungen: Herzlichen Glückwunsch!

Shane Adamitz (Königslutter), Henrik Anton (Söllingen), Laurin Bandermann (Schöningen), Hannah Bornemann (Söllingen), Pierre Brose (Schöningen), Henry Buchheister (Schöningen), Giulia Chiea (Schöningen), Nicole Eichner (Schöningen), Till Fischer (Königslutter), Lina Franz (Königslutter), Janice Fricke (Schöningen), Katharina Fricke (Schöppenstedt), Noah Fricke (Söllingen), Nathanael Gerwarth (Königslutter), Talitha Gerwarth (Königslutter), Amelie Gohlke (Schöningen), Maximilian Hille (Beierstedt), Jenny Höffler (Schöningen), Chiara Kallweit (Schöningen), Hannah Kars (Königslutter), Fynn Kleine-Horst (Königslutter), Jacqueline Kuhn (Söllingen), Malin Kunz (Schöningen), Tara Mertins (Königslutter), Elisa Meyer (Gevensleben), Annika Müller (Königslutter), Jannik Müller (Schöningen), Joschua Müller (Königslutter), Pascal Rauhut (Helmstedt), Lilly-Marie Reichstein (Schöningen), Mirja Remmling (Schöningen), Jonas Ritter (Schöningen), Samantha Scheibner (Königslutter), Mayra Schmuda von Trzebiatowski (Schöppenstedt), Mila Schneider (Schöningen), Amelie Scholz (Jerxheim), Fynn Schulz (Königslutter), Hanna Schulze (Königslutter), Kimberly Schumann (Schöningen), Zabreena Shah (Schöningen), Julius Specht (Schöningen), Philipp Stern (Schöningen), Anna Tramer (Königslutter), Joan Voß (Schöningen), Mia Weitze (Schöningen), Marc Wiedmann (Schöppenstedt), Klara Willeke (Schöningen)

Sommerkonzert am Gymnasium Anna-Sophianeum 2026

Das Sommerkonzert machte im Gymnasium Anna-Sophianeum am Donnerstag, 25. Juni 2026 bei 33 Grad im Schatten seinem Namen alle Ehre. Die Musikerinnen und Musiker blieben dennoch cool. Sie präsentierten dem Publikum ein vielfältiges Programm mit vielen modernen Stücken, durch das Eva Höffler und Finja Milenik ein weiteres Mal als Moderationsteam leiteten.

Die Bläserklassen 5 und 6, geleitet von Antje Ecksturm-Rudd, überraschten die Zuhörer, da sie als Gruppen mit den jüngsten Musikern zeigten, wie gut sie jeweils als kleines Orchester zusammenspielen können.

Der Chor, der von Band-Instrumenten begleitet wurde, präsentierte moderne Songs wie Empire State of Mind von Alicia Keys (Leitung: Juliet Ibeh). Daran schloss sich vor der Pause der Auftritt der Schülerband (Philipp Wroblewski) an, die mit hoher Qualität und eindrucksstarkem Sound nicht nur die Schulgemeinschaft, sondern auch außerhalb der Schule bei vielen Auftritten ihre Zuhörer begeistert.

Nach der Stärkung mit einem Eis in der Pause verabschiedete sich die Bläserklasse 6 nach zweijähriger Probenzeit, wobei ein Drittel der Klasse im Schulorchester weiterhin musikalisch aktiv bleiben wird.

Auch das Schulorchester unter Leitung von Evelyn Winnekens bot gefühlvolle Filmmusik und Pop-Ohrwürmer, wobei vor allem der anspruchsvolle Michael-Jackson-Hit-Mix beeindruckte.

Dass nicht nur jede der Gruppen für sich stark ist, sondern auch alle zusammen ein Team sind, zeigte das Abschlussstück „Rock around the clock“, bei dem alle 80 Musikerinnen und Musiker auftraten und das Publikum zum Mitsingen einluden.

Vor und hinter der Bühne sorgten die Essbar (Julia Ostermeyer) mit kühlen Köstlichkeiten, die Schulsanitäter (Bengt Hagelstein) und besonders die VeranstaltungsAG (Christopher Englisch) für den passenden Rahmen, und trugen dazu bei, das Sommerkonzert zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten zu machen.

Das trotz der diesjährigen Hitze erneut gut besuchte Sommerkonzert zeigte einmal mehr, dass diese Tradition ein fester Punkt im kulturellen Kalender des Anna-Sophianeums ist.

„Fast wie Freundinnen“- Mutmachtheater für unsere Schülerinnen und Schüler

Je zwei Klassen des fünften und sechsten Jahrganges am Gymnasium Anna-Sophianeum Schöningen fanden sich am Dienstag, 09.06., und Mittwoch, 10.06.2026, insgesamt vier Mal im Herzoginnensaal des Schöninger Schlosses ein. Dort gastierte das Karo Acht Theater aus Hildesheim mit dem Stück „Fast wie Freundinnen“ nach Kinderbuch „Fast wie Freunde“ von Mirjam Zels. Organisiert wurden die Aufführungen von Frau Lobach, die Darstellendes Spiel am Gymnasium Anna-Sophianeum unterrichtet und in diesem Schuljahr fast jeden Jahrgang mindestens einen Theaterbesuch ermöglicht hatte.

Als alle Kinder Platz genommen hatten und das Licht gedimmt wurde, begann das Stück mit fröhlicher Musik und freundlichem Kinderlachen. Doch schnell wurde klar, dass hinter jedem Kinderlachen ein kleiner Begleiter steckte. Die Kinderstimmen berichteten über bestimmte Situationen, in denen sie Angst hatten und auf der Bühne wurden die Geschichten mit einem Bewegungstheaterstück verdeutlicht. Die Schauspielerinnen nahmen verschiedene Rollen ein, die durch Masken und Körperhaltungen verdeutlicht wurden. Eine Figur war die kleine Sophie, die sich nicht traute, vom Springturm ins Schwimmbecken zu springen. Sie fühlte sich unwohl, wenn sie auf fremde Menschen traf und hatte Angst zu stürzen, als sie auf dem Fahrrad saß. Ihre Eltern und die Ärzte versuchten ihr zu helfen, aber die Angst blieb. Nun wurden dem kleinen Mädchen Strategien vorgeschlagen, wie sie mit der Angst umgehen solle und tatsächlich: Sophie traute sich plötzlich mehr zu und lernte mit der Angst zu leben, fast wie Freundinnen.

Nachdem die Aufführung beendet war, wurden die beiden Klassen auf zwei Räume aufgeteilt. Dafür durften auch die Räumlichkeiten des Jugendfreizeitzentrum Schöningen genutzt werden. Je eine Schauspielerin, die gleichzeitig Theaterpädagogin ist, hielt mit je einer Klasse im Klassenverband ein Nachgespräch zum Stück ab. Hier wurden Ängste vor Fremden, vor dunklen Kellern und hohen Leitern besprochen und gemeinsam Ideen zusammengetragen, was man gegen diese Ängste tun kann. Anschließend durften die Kinder selbst in eine Rolle schlüpfen und wie ein Arzt, eine Oma oder die ängstliche Sophie gehen. „Man konnte sich gut in die Rollen reinversetzen, weil wir die Figuren aus dem Stück kannten und wussten, wie sich die Figuren bewegten.“, sagte Lana aus der Klasse 5bl.

Auf einfühlsame Weise vermittelte das Ensemble mit dem Mutmachtheaterstück, dass Angst ein guter Ratgeber sein kann und Mut oft darin besteht, trotz der eigenen Ängste den nächsten Schritt zu wagen. 

Mehrweg-Geschirr für die Essbar

Das im Rahmen unseres Schulprojektes “foodsharing gegen Foodwaste” angeschaffte recycelte Mehrweggeschirr (wir berichteten bereits darüber: „Gutes Essen gehört auf den Teller – nicht in den Müll!“ – Gymnasium Anna-Sophianeum) findet nun offiziell seinen Platz in der Essbar. Die Schülerinnen und Schüler der Event-AG freuen sich, die inzwischen vielfach eingesetzten Becher, Schüsseln und das Besteck an die Schülerinnen und Schüler der Essbar zu überreichen. Bisher wurde z.B. der Salat entweder in Plastikschalen ausgegeben oder man hat seinen eigenen Behälter mitgebracht. Nun können hier ebenso die robusten Mehrwegschalen aus Bio Compound (Zusammensetzung aus Naturfasern und Bio-Polymeren) ganz nachhaltig zum Einsatz kommen und somit die Verwendung von Plastik weiter minimiert werden.

Erfolgreicher Bezirksentscheid in Göttingen

Am 28. Mai 2026 nahmen unsere U18-Leichtathletik-Teams am Bezirksentscheid von Jugend trainiert für Olympia in Göttingen teil. Nach einer gemeinsamen Anreise mit den U14- und U16-Teams des Gymnasiums am Bötschenberg gingen wir entschlossen in die verschiedenen Disziplinen und konnten zahlreiche starke Leistungen zeigen.

Besonders erfolgreich war unsere Mädchenmannschaft, die mit nur geringem Rückstand auf die starke Konkurrenz des Gymnasiums Uslar einen hervorragenden 2. Platz erreichte. Starke Ergebnisse im Weitsprung, Kugelstoß und in der 4×100-Meter-Staffel trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Auch die Jungen überzeugten mit konstant guten Leistungen und sicherten sich einen starken 3. Platz nach Uslar und der Neuen Oberschule Braunschweig.

Neben den sportlichen Erfolgen zeichnete sich unser Team vor allem durch großen Zusammenhalt aus: Wir unterstützten uns gegenseitig, feuerten einander an und teilten im gemeinsamen Kampf um jede Platzierung sogar die wenigen vorhandenen Spikes (spezielle Laufschuhe), um bestmögliche Leistungen zu erreichen. Zur guten Stimmung und den starken Leistungen trugen auch unsere Helferinnen aus der Oberstufe bei, die die Teams organisatorisch leiteten und ihnen mit Rat und Tat unterstützend zur Seite standen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Frau Droz stellte uns eine reich mit Bananen, Äpfeln, Müsliriegeln, Wasser und Gummibärchen ausgestattete Mannschaftskiste zur Verfügung, die für die nötige ausreichende Energiezufuhr an diesem langen, heißen Tag sorgte.

Wir blicken stolz auf einen gelungenen Wettkampftag zurück und nehmen viele positive Erfahrungen mit in die kommende Leichtathletiksaison im nächsten Jahr.

Event-AG sammelt 400 Euro Spenden für humani­täre Hilfe im Sudan

Das Bläserkonzert „Musik verbindet!“ des Gymnasiums Anna-Sophianeum gemeinsam mit dem Ensemble Klingend Bb aus Königslutter wurde von einer Spendenaktion der Event-AG begleitet. Die Event-AG des Gymnasiums Anna-Sophianeum ist eine spezielle Arbeitsgemeinschaft, die regelmäßig schulische Veran­staltungen organisiert und Projekte innerhalb der Schulgemeinschaft unterstützt. Dabei engagieren sich die Schülerinnen und Schüler stets auch für soziale und gemeinnützige Aktionen. Durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen im Rahmen des Schulkonzertes kamen hier insgesamt 400 Euro zusammen. Nach intensiven Beratungen innerhalb der AG fiel die Entscheidung, den Erlös an die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zu spenden.

Die Schülerinnen und Schüler der Event-AG boten den Konzertbesucherinnen und -besu­chern sowie allen Mitwirkenden Speisen und Getränke gegen eine freiwillige Spende an. Unterstützt wurde die Aktion durch zahlreiche Kuchenspenden aus der Schulgemein­schaft.

Mit der Spende möchte die Event-AG auf die humanitäre Situation im Sudan aufmerksam machen. Dort leiden viele Menschen unter den Folgen des anhaltenden Krieges. Besonders die medizinische Versorgung ist in vielen Regionen stark eingeschränkt. Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen leisten dort medizinische Hilfe für Betroffene.

Die Schülerinnen und Schüler der Event-AG entschieden sich bewusst dafür, den Erlös inter­national einzusetzen und damit einen Konflikt in den Fokus zu rücken, der häufig weniger öf­fentliche Aufmerksamkeit erhält.

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbe­wusstsein sich unsere Schülerinnen und Schüler engagieren. Sie wachsen bei solchen Projek­ten immer wieder über sich hinaus und zeigen, wie wichtig gemeinschaftliches Handeln und soziale Verantwortung sind“, so Christiane Droz, Leiterin der Event-AG.

Die Event-AG bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern des Konzerts, den Helfe­rinnen und Helfern sowie allen Beteiligten für die Unterstützung. Erst durch dieses gemeinsa­me Engagement konnte die Spendensumme erreicht werden.

Pressekontakt:
Event-AG des Gymnasiums Anna-Sophianeum,
Ansprechpartnerin C. Droz
droz@anna-sophianeum.net

Bestellungen der Schulshirts – HEUTE geht es los!

Liebe Schulgemeinschaft,

wieder einmal übernimmt in diesem Sommer die Schülervertretung die Organisation des Verkaufs der schuleigenen Shirts, Kleider, Sporthosen und Hoodies. Gemeinsam mit der Firma Fabshirts möchten wir euch herzlich einladen, euch einen Überblick über die von uns ausgewählten Produkte und Farben zu verschaffen. In der Zeit von

Montag, 04. Mai bis Freitag, 22. Mai 2026

könnt ihr unter gas.fabshirts24.de  die gesamte Produktpalette sowie die Preise anschauen und individuelle Bestellungen vornehmen. Die Lieferung erfolgt noch vor den Sommerferien.

Bitte beachtet, dass eine Bestellung von Shirts und Pullis mit dem Schullogo unserer Schule nur einmal im Jahr in diesem dreiwöchigen Zeitraum möglich ist. Ein Umtausch ist ausgeschlossen.

Das Angebot wurde auf die aktuellen Farbwünsche und Designs der Schülerinnen und Schüler abgestimmt. Damit sich alle Interessierten einen Eindruck von Größen, Farben und Qualitäten verschaffen können, werden Vertreter der SV während der dreiwöchigen Bestellphase umfangreiche Werbe- und Testaktionen organisieren. Für die Neulinge aus den Grundschulen werden wir zu den Anmeldetagen Musterkleidung ausstellen.

Bei der Zusammenstellung der Kollektion lag unser besonderes Augenmerk als Umweltschule natürlich auf der Herkunft und der Herstellung der Artikel. Sie erfüllen die hohen Anforderungen der FairWear-Foundation und sind somit nachhaltig und fair produziert und sind auch in Bioqualität zu haben.

Den Erlös aus dem Verkauf von 2,50 Euro pro Artikel möchten wir unserem Ehemaligen- und Schulunterstützungsverein (ESUV) spenden, der wiederum die Einrichtungen der Schule fördert, die wissenschaftlichen Sammlungen und Bibliotheken erneuert sowie Schülerinnen und Schülern der Schule bei Schulfahrten und Exkursionen unterstützt und somit Anschaffungen ermöglicht, soweit dafür öffentliche Mittel nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Auch Arbeitsgemeinschaften und Gemeinschaftsveranstaltungen werden vom ESUV unterstützt.

Wir freuen uns auf viele Schulshirtträger mit dem Logo des Anna-Sophianeum – ob in der Schule, beim Sport oder in der Stadt.

Wieder ein großer Erfolg bei Jugend trainiert für Olympia Leichtathletik

Am 15. April 2026 nahmen insgesamt 48 motivierte Schüler:innen des Anna-Sophianeum Schöningen am Kreis- bzw. Bezirksvorentscheid „Jugend trainiert für Olympia Leichtathletik“ im Helmstedter Maschstadion teil. Sie traten gegen das Gymnasium Julianum, das Gymnasium am Bötschenberg, die IGS Giordano Bruno und auch das Wolfsburger Theodor-Heuss-Gymnasium an.

Bei besten Wetterbedingungen standen neben den Sprint- und Mittelstrecken noch Kugelstoß, Speer- und Ballwurf, Hoch- und Weitsprung und abschließend die Staffelläufe auf dem Programm. Nach einem anstrengenden, aber auch äußerst aufregenden und erlebnisreichen Sporttag können unsere Schüler:innen stolz auf sich sein. Unsere U14- und U16-Mixed-Teams erreichten jeweils Bronze, die U18-Mädchen und die U18-Jungen konnten sich gegen die anderen Schulen mit klarem Vorsprung durchsetzen und werden das Anna-Sophianeum Schöningen am 28. Mai 2026 auf dem Bezirksentscheid in Göttingen vertreten. Bis dahin heißt es, ordentlich Kraft tanken und das eine oder andere Trainingsangebot von Frau Droz wahrzunehmen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen starken Leistungen!

Ein Dank der Sportlehrkräfte geht auch an die zahlreichen Oberstufenschülerinnen und -schüler, die zur Unterstützung als Kampfrichter:innen und Mannschaftsbetreuer:innen dabei waren.

Wir können uns immer auf euch verlassen!