Bericht Probentage 2026: Musik verbindet!

Am Mittwoch, 11. März 2026 trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Musikensembles Chor, Band und Orchester nicht, wie üblich, in der Schule, sondern direkt am Morgen im Kloster St. Ludgerus in Helmstedt für ihre Probentage. Nach dem Beziehen der Zimmer und dem Einrichten der Probenräume hatten Juliane und Hanna zunächst einige ausdrücklich nicht peinliche Spiele vorbereitet, die dafür sorgten, dass sich jahrgangsübergreifend alle schnell kennenlernten und miteinander ins Gespräch kamen. Danach wurde fleißig geprobt. Der Chor übte intensiv in dem gemütlichen Dachraum an verschiedenen Pop-Songs wie „Empire State of Mind“ und auch gemeinsam mit der Band.

Während die Band mit Herrn Wroblewski nach dem erfolgreichen Auftritt auf dem HelmFest Mammut-Warm Up vor allem neue Songs einstudierte, befand sich das Orchester mit Frau Winnekens schon auf der Zielgeraden, da am Sonntag, 15. März schon das Bläserkonzert anstand. In diesem Schuljahr spielt das Schulorchester nicht nur für sich bei den Schulkonzerten, sondern auch mit anderen Orchestern zusammen. Daher waren die Musikerinnen und Musiker am Mittwochabend im Gymnasium Julianum, das nur wenige Fußminuten vom Kloster entfernt liegt, zu Gast, um dort zusammen mit dem Streichensemble des Julianums und mit dem Musikschulorchester für den Festakt des 60-jährigen Musikschuljubiläums am 9. Mai im Brunnentheater zu proben. Da das Schulorchester noch nie mit Streichern zusammengespielt haben, war das eine tolle neue Erfahrung. Einige Band- und Chormitglieder und kamen solidarisch zum Zuhören mit.

Am Donnerstag gab es dann eine weitere Premiere: Zum ersten Mal war auch die Bläserklasse 6 mit Frau Ecksturm-Rudd für einen Tag bei den Probentagen dabei und übte ebenfalls fleißig für den Auftritt beim Bläserkonzert im barocken Kaisersaal, der eine ganz andere Atmosphäre mit sich brachte als das Schulgebäude. Bei der Gelegenheit schlossen sich Bläserklasse 6, Chor, Band und Orchester zu einer gemeinsamen Probe zusammen, um mit ca. 60 Personen das Abschlussstück für das Sommerkonzert zu proben. Da so viele Leute nicht in den Speisesaal passten, zogen wir für das Mittagessen in den urigen und mit Lichterketten gemütlich geschmückten Gewölbekeller des Klosters. Danach besuchten uns die Instrumentallehrer der Kreismusikschule Helmstedt und coachten die Bläser in Stimmproben. Das Orchester konnte danach sogar den sehr anspruchsvollen Michael-Jackson-Hit-Mix spielen. Am Abend kamen noch die Musikerinnen und Musiker von „Klingend Bb“ dazu, um die vielen gemeinsamen Stücke für das Bläserkonzert zu proben. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Anstrengung der vergangenen zwei Tage klappte es richtig gut, trotz der späten Uhrzeit, die die Schülerinnen und Schüler aber nicht davon abhielt, danach in sehr großer Runde „Werwolf“ zu spielen.

Nach der Feinschliff-Probe am Freitag wurde gemeinschaftlich abgebaut. Neben den sehr produktiven Proben wird bei diesen Probentagen auch die jahrgangsübergreifende Gemeinschaft in Erinnerung bleiben, die sich beispielsweise in den nach und nach immer größer werdenden und ensembleübergreifenden Werwolf-Runden gezeigt hat. Viele wünschten sich danach, dass künftige Probentage eher eine Probenwoche werden.