Kategorie: AG

Erstes Netzwerktreffen Schulwälder am Gymnasium Anna-Sophianeum

 „Schulwald Visionen Niedersachsen – Wo Schulwälder zu Lernorten und Ideen zu Zukunft werden“

Was passiert, wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen zusammenkommen, um gemeinsam über Wald, Klima, Biodiversität und nachhaltiges Handeln zu lernen? Am Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen wurde genau das erlebbar: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 11 aus unterschiedlichen Regionen Niedersachsens kamen zu einem gemeinsamen ersten Netzwerktreffen zusammen, um gemeinsam zu lernen, sich auszutauschen und neue Perspektiven auf Natur und Nachhaltigkeit zu gewinnen.

Das erste Netzwerktreffen „Schulwald Visionen Niedersachsen – Von Schüler: Innen für Schüler: Innen – Wo Schulwälder zu Lernorten und Ideen zu Zukunft werden“

Dabei wurde ein zentrales Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) unmittelbar umgesetzt: Schülerinnen und Schüler sollten nicht nur Wissen über ökologische Zusammenhänge erwerben, sondern befähigt werden, Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und Verantwortung für die Gestaltung ihrer Zukunft zu übernehmen. Der Tag verband fachliches Lernen mit praktischer Erfahrung, eigenständigem Arbeiten und vor allem mit dem Austausch zwischen Jugendlichen aus den verschiedensten Schulen und Regionen.

Ein Netzwerk, das über den eigenen Schulwald hinausblickt

Insgesamt nahmen 79 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 11, Lehrkräfte und Mitglieder der Stiftung Zukunft Wald an dem 1. Netzwerktreffen „Schulwald Visionen Niedersachsen – Von Schüler: Innen für Schüler: Innen – Wo Schulwälder zu Lernorten und Ideen zu Zukunft werden“ teil.

Damit war das Treffen weit mehr als ein einzelner Projekttag. Es entstand ein tatsächliches Netzwerk, in dem Jugendliche unterschiedlicher Altersstufen und Schulstandorte miteinander ins Gespräch kamen, Erfahrungen teilten und gemeinsam arbeiteten.

Der Schulwald des Gymnasiums Anna-Sophianeum in unmittelbarer Nähe des Paläons bildete den ursprünglichen Mittelpunkt des Tages. Der Wald wurde dabei nicht nur als Lernort verstanden, sondern als komplexes Ökosystem, an dem sich ökologische Zusammenhänge unmittelbar beobachten und erfahren lassen.

„Ein Schulwald ist weit mehr als ein Stück Wald hinter oder neben einer Schule. Er ist ein Lernort, an dem Schülerinnen und Schüler Natur nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern sie unmittelbar erfahren, erforschen und gestalten können“, betont Ulrike Anspach-Wolf, unter deren Leitung am Gymnasium Anna-Sophianeum die Idee des Netzwerktreffens über mehrere Jahre entwickelt wurde.

Gerade darin liege die besondere Stärke der Schulwaldarbeit: „Wenn Schülerinnen und Schüler Verantwortung für einen solchen Lernort übernehmen, dann lernen sie nicht nur etwas über Biodiversität oder Klimawandel. Sie erleben, dass ihr eigenes Handeln etwas bewirken kann.“

Von Jugendlichen für Jugendliche

Besonders ist die Entstehungsgeschichte des Treffens. Die Idee für ein Netzwerktreffen von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler entstand bereits vor sechs Jahren in der Schulwald- und BNE-AG.

Unter der Leitung von Ulrike Anspach-Wolf wurde die Idee über mehrere Jahre weiterentwickelt. Ziel war es, Jugendlichen unterschiedlicher Schulen einen Raum zu geben, in dem sie selbst aktiv werden, Wissen austauschen und gemeinsam Ideen für eine nachhaltige Zukunft entwickeln können. Die Kolleginnen Svenja Muth und Christiane Droz halfen bei der letztendlichen Umsetzung des Projektes.

„Für mich war von Anfang an wichtig, dass dieses Treffen nicht einfach von Erwachsenen für Schülerinnen und Schüler organisiert wird. Die Jugendlichen sollen selbst zu Akteuren werden, ihre Erfahrungen einbringen und voneinander lernen“, erklärt Anspach-Wolf.

Dass dieses Konzept nun umgesetzt werden konnte, ist auch das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit der Stiftung Zukunft Wald. Die gesamte Belegschaft der Stiftung unter Leitung der Direktorin Elisabeth Hüsing war in die Organisation eingebunden und leistete einen wesentlichen Beitrag dazu, dass das Treffen realisiert werden konnte.

Anspach-Wolf sieht gerade in dieser Vernetzung einen wesentlichen Mehrwert: „Schulwälder entwickeln ihre besondere Wirkung vor allem dann, wenn Erfahrungen nicht an der eigenen Schule enden. Wenn Jugendliche aus verschiedenen Regionen zusammenkommen, entsteht ein Austausch, der den eigenen Blick auf den Wald und auf Fragen der Nachhaltigkeit erweitert.“

Sechs Stationen verbinden Wissen und praktische Erfahrung

Für die Schülerinnen und Schüler waren sechs Stationen vorbereitet. Im Mittelpunkt standen Themen wie Waldökologie, Klimawandel, Biodiversität und nachhaltige Lebensweisen.

Die Jugendlichen konnten dabei zwischen theoretischer Auseinandersetzung und praktischer Erfahrung wechseln. Das Klimapuzzle machte komplexe Zusammenhänge des Klimawandels sichtbar und lud dazu ein, Ursache-Wirkungs-Beziehungen gemeinsam zu untersuchen.

Bei der Beschäftigung mit der Benjeshecke wurde deutlich, wie aus natürlichen Materialien ein wertvoller Lebensraum entstehen kann. Während einer Regenpause nutzte auch der ehemalige Direktor der Stiftung Zukunft Wald Franz Hüsing die Gelegenheit, sein Fachwissen einzubringen und den Schülerinnen und Schülern den Bau und die ökologische Bedeutung einer Benjeshecke zu vermitteln.

Auch das Thema Ernährung wurde praktisch aufgegriffen. Bela, von der Heilbar aus dem Harz, brachte den Jugendlichen die Welt der essbaren Wildkräuter näher. Dabei ging es nicht nur um die Bestimmung einzelner Pflanzen, sondern auch um deren Bedeutung für Biodiversität, Ernährung und die Wahrnehmung des eigenen Lebensraumes.

Freiräume für eigenes Lernen

Auch für die Lehrkräfte wurde für den Tag ein eigenes Programm entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten so bewusst Freiräume, um selbstständig zu arbeiten, eigene Interessen einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das Outdoor-Cooking wurde von der Arbeitsgemeinschaft Schulwald und BNE übernommen. Mit Hilfe der Stiftung Zukunft Wald wurden Holzpizzaöfen angefeuert, Pizza gebacken und alle Teilnehmer köstlich versorgt.

Damit wurde ein weiterer zentraler BNE-Gedanke aufgegriffen: Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet auch, Menschen zu befähigen, eigenständig zu denken, Entscheidungen zu treffen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Für Anspach-Wolf ist genau dieser Aspekt entscheidend: „Nachhaltigkeit kann man nicht allein aus Büchern lernen. Schülerinnen und Schüler müssen die Möglichkeit bekommen, selbst zu fragen, auszuprobieren, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Genau dafür bieten Schulwälder hervorragende Voraussetzungen.“

Zukunftsvisionen – Imagine

Ein besonders verbindender Moment entstand beim gemeinsamen Singen. Lisa Lohrmann von der IGS Franzsches Feld in Braunschweig unterstützte das gemeinsame Musizieren mit viel Engagement und Freude. Im Laufe des Tages wuchs daraus ein gemeinsamer musikalischer Abschluss, bei dem schließlich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerktreffens zusammenkamen. Musikalisch begleitet wurde das gemeinsame Singen von Emma Stern vom Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen mit der Gitarre. Damit wurde aus den vielen unterschiedlichen Gruppen, Schulen und Altersstufen für einen Moment eine gemeinsame Stimme – ein passendes Bild für die Idee hinter dem Netzwerktreffen.

„Genau solche Momente zeigen, warum ein solches Netzwerktreffen wichtig ist“, sagt Anpach-Wolf. „Die Schülerinnen und Schüler kommen aus unterschiedlichen Schulen und Regionen, haben unterschiedliche Erfahrungen und trotzdem entsteht etwas Gemeinsames. Das ist für mich gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung.“

Das Forschungsmuseum Paläon als wertvoller Partner – Wenn der Schulwald ins Museum zieht

Auch die Wetterbedingungen verlangten an diesem Tag ein gewisses Maß an Flexibilität. Die ursprüngliche Planung sah einen weitgehend im Schulwald stattfindenden Tag vor. Aufgrund der kurzfristigen Änderung der Wetterlage wurde das Treffen in das Paläon Forschungs- und Erlebniszentrum verlegt und einzelne Programmpunkte entsprechend angepasst.

Für das Organisationsteam war es ein großes Glück, dass das Paläon seine Räumlichkeiten für diesen Fall zur Verfügung stellte. Dadurch konnte das Programm flexibel angepasst werden, ohne den Charakter des Netzwerktreffens zu verlieren.

Einige Programmpunkte fanden in den Innenräumen statt, andere konnten in Regenpausen oder bei besserer Wetterlage im Schulwald umgesetzt werden. So wurde aus dem ursprünglich geplanten Schulwaldtag ein Zusammenspiel zweier außerschulischer Lernorte.

Gerade diese Möglichkeit erwies sich als wertvoll: Nicht das Wetter bestimmte, ob das Treffen stattfinden konnte, sondern die vorhandenen Möglichkeiten wurden genutzt, um das gemeinsame Lernen weiterzuführen.

Mehr als ein Projekttag

Dass diese Idee bereits vor fünf Jahren von Schülerinnen und Schülern angestoßen wurde und nun tatsächlich umgesetzt werden konnte, gibt dem Treffen eine besondere Bedeutung. Am Ende stand deshalb nicht die Frage, ob jeder Programmpunkt exakt so stattfinden konnte wie ursprünglich geplant. Entscheidend war, dass aus einer Idee ein gemeinsamer Tag geworden war. Ein Tag, an dem Jugendliche aus verschiedenen Teilen Niedersachsens zusammenkamen, voneinander lernten und miteinander Zukunftsthemen diskutierten.

Für Ulrike Anspach-Wolf ist deshalb bereits die Entstehung des Netzwerkes ein wichtiger Erfolg: „Ein solches Treffen lebt davon, dass Menschen ihre Erfahrungen miteinander teilen. Wir wollen nicht, dass jede Schule für sich allein arbeitet. Wir wollen voneinander lernen und gemeinsam weiterdenken.“

Und genau darin sieht sie auch die langfristige Bedeutung der Schulwaldarbeit: „Schulwälder können zu Orten werden, an denen Zukunft nicht nur besprochen, sondern gemeinsam erprobt wird. Wenn wir Schülerinnen und Schüler dort zusammenbringen, schaffen wir ein Netzwerk, das weit über einen einzelnen Projekttag hinauswirken kann.“

Ein Tag, der gezeigt hat, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung aussehen kann: Wissen erwerben, Zusammenhänge verstehen, Perspektiven teilen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Zukunft gestalten.

Goldener Pokal für unsere Tanz-AG

Am Samstag trat unsere Tanz-AG mit den Anna SDancers beim Kinder- und Jugendturnier des TC Schöningen an. In der Altersgruppe III (10–16 Jahre) stellte sich unsere Formation der Konkurrenz von zehn weiteren Teams.

Für ihren Auftritt hatte die Tanz-AG eine Choreografie übernommen, die bereits 2024 von einer Jugendmannschaft des TC Schöningen getanzt worden war, und diese passend für unsere AG angepasst. Mit viel Freude, Energie und Selbstbewusstsein präsentierten unsere Tänzerinnen die Choreografie und begeisterten damit ihre Eltern, Fans und das gesamte Publikum.

Am Ende überzeugte die Leistung auch die fünf Wertungsrichter: Mit der Traumwertung 1-1-1-1-1 sicherte sich unsere Tanz-AG den ersten Platz und damit den goldenen Pokal.

Wir sind unglaublich stolz auf unsere Tänzerinnen aus den Klassen 5 bis 9 und gratulieren herzlich zu dieser großartigen Leistung!

Mehrweg-Geschirr für die Essbar

Das im Rahmen unseres Schulprojektes “foodsharing gegen Foodwaste” angeschaffte recycelte Mehrweggeschirr (wir berichteten bereits darüber: „Gutes Essen gehört auf den Teller – nicht in den Müll!“ – Gymnasium Anna-Sophianeum) findet nun offiziell seinen Platz in der Essbar. Die Schülerinnen und Schüler der Event-AG freuen sich, die inzwischen vielfach eingesetzten Becher, Schüsseln und das Besteck an die Schülerinnen und Schüler der Essbar zu überreichen. Bisher wurde z.B. der Salat entweder in Plastikschalen ausgegeben oder man hat seinen eigenen Behälter mitgebracht. Nun können hier ebenso die robusten Mehrwegschalen aus Bio Compound (Zusammensetzung aus Naturfasern und Bio-Polymeren) ganz nachhaltig zum Einsatz kommen und somit die Verwendung von Plastik weiter minimiert werden.

Event-AG sammelt 400 Euro Spenden für humani­täre Hilfe im Sudan

Das Bläserkonzert „Musik verbindet!“ des Gymnasiums Anna-Sophianeum gemeinsam mit dem Ensemble Klingend Bb aus Königslutter wurde von einer Spendenaktion der Event-AG begleitet. Die Event-AG des Gymnasiums Anna-Sophianeum ist eine spezielle Arbeitsgemeinschaft, die regelmäßig schulische Veran­staltungen organisiert und Projekte innerhalb der Schulgemeinschaft unterstützt. Dabei engagieren sich die Schülerinnen und Schüler stets auch für soziale und gemeinnützige Aktionen. Durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen im Rahmen des Schulkonzertes kamen hier insgesamt 400 Euro zusammen. Nach intensiven Beratungen innerhalb der AG fiel die Entscheidung, den Erlös an die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zu spenden.

Die Schülerinnen und Schüler der Event-AG boten den Konzertbesucherinnen und -besu­chern sowie allen Mitwirkenden Speisen und Getränke gegen eine freiwillige Spende an. Unterstützt wurde die Aktion durch zahlreiche Kuchenspenden aus der Schulgemein­schaft.

Mit der Spende möchte die Event-AG auf die humanitäre Situation im Sudan aufmerksam machen. Dort leiden viele Menschen unter den Folgen des anhaltenden Krieges. Besonders die medizinische Versorgung ist in vielen Regionen stark eingeschränkt. Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen leisten dort medizinische Hilfe für Betroffene.

Die Schülerinnen und Schüler der Event-AG entschieden sich bewusst dafür, den Erlös inter­national einzusetzen und damit einen Konflikt in den Fokus zu rücken, der häufig weniger öf­fentliche Aufmerksamkeit erhält.

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbe­wusstsein sich unsere Schülerinnen und Schüler engagieren. Sie wachsen bei solchen Projek­ten immer wieder über sich hinaus und zeigen, wie wichtig gemeinschaftliches Handeln und soziale Verantwortung sind“, so Christiane Droz, Leiterin der Event-AG.

Die Event-AG bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern des Konzerts, den Helfe­rinnen und Helfern sowie allen Beteiligten für die Unterstützung. Erst durch dieses gemeinsa­me Engagement konnte die Spendensumme erreicht werden.

Pressekontakt:
Event-AG des Gymnasiums Anna-Sophianeum,
Ansprechpartnerin C. Droz
droz@anna-sophianeum.net

Großer Auftritt, große Ziele: Tanz-AG des Gymnasiums Anna-Sophianeum holt Silber und qualifiziert sich fürs Bundesfinale

Am 17. März 2026 machte sich die Tanz-AG des Gymnasium Anna-Sophianeum bereits in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Laatzen. Ziel war die Albert-Einstein-Gesamtschule Laatzen, an der der diesjährige Schulsportwettbewerb Tanzen ausgetragen wurde. Insgesamt 22 Tänzerinnen traten in den Altersklassen U14 und U18 in den Kategorien Duo und Formation an.

Den Auftakt des Wettkampftages machten die Duos. Für das Anna-Sophianeum gingen Bailee Bawohl und Hannah Thiel an den Start. Mit ihrer eigenen Choreografie zum Song „All of Me“ von John Legend, unterstützt von AG-Trainerin Bernadette Sievert, überzeugten sie auf ganzer Linie. „Das waren mit Abstand die bestgezeigten Durchgänge!“, lobte Sievert im Anschluss stolz. Auch die drei Wertungsrichter teilten diese Einschätzung und belohnten die Darbietung mit einem hervorragenden 2. Platz von insgesamt 11 Duos.

In der Kategorie Formation U14 präsentierten die jüngsten Tänzerinnen zwei ausdrucksstarke Runden und erreichten einen starken 6. Platz. Für einige von ihnen war es der erste Wettkampf überhaupt – ein ganz besonderer Moment. Die Nervosität war entsprechend groß, wie eine Tänzerin kurz vor dem Auftritt schilderte: „Ich bin so aufgeregt, aber ich freue mich auf unseren Auftritt!“ Für die U14 gingen Midia Ibrahim, Milia Kley, Hannah Koletzko, Anna Krause, Isabell Lautenschläger, Ida Ohrowsky, Neyla Ottens und Nikol Prymachenko an den Start.

Ein klares Ziel verfolgten die Tänzerinnen der Altersklasse U18: die Qualifikation für den Bundeswettbewerb. Diese Zielstrebigkeit war bei allen zwölf Teilnehmerinnen deutlich spürbar. Viele von ihnen tanzen zusätzlich in verschiedenen Leistungsmannschaften im Landkreis Helmstedt und brachten ihre Erfahrung eindrucksvoll auf die Fläche. Nach dem ersten Durchgang wurde die eigene Leistung kritisch anhand von Videoaufnahmen analysiert, um gezielt Verbesserungen für das Finale umzusetzen.

Mit Erfolg: Die Formation der Jahrgänge 7 bis 9 zeigte zwei energiegeladene Durchgänge und wurde mit einer klaren Wertung auf den 2. Platz gesetzt. Damit sicherten sich Malin Howorka, Fentje Jonas, Lina Kleve, Mia Krause, Lotta Kühne, Milly Löhning, Valentina Rauschke, Jette Rossmanit, Alissa Scheifer, Merle Schilling, Lilli Sucker und Nele Teitge das Ticket für den Bundeswettbewerb am 13. Juni 2026 in Frankfurt-Höchst.

Nach einem langen Wettkampftag überwog am Ende die Freude über die erzielten Erfolge. Die Tanz-AG des Anna-Sophianeums kann stolz auf ihre Leistungen sein – und blickt nun mit großer Vorfreude auf den kommenden Bundeswettbewerb.

Bericht Probentage 2026: Musik verbindet!

Am Mittwoch, 11. März 2026 trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Musikensembles Chor, Band und Orchester nicht, wie üblich, in der Schule, sondern direkt am Morgen im Kloster St. Ludgerus in Helmstedt für ihre Probentage. Nach dem Beziehen der Zimmer und dem Einrichten der Probenräume hatten Juliane und Hanna zunächst einige ausdrücklich nicht peinliche Spiele vorbereitet, die dafür sorgten, dass sich jahrgangsübergreifend alle schnell kennenlernten und miteinander ins Gespräch kamen. Danach wurde fleißig geprobt. Der Chor übte intensiv in dem gemütlichen Dachraum an verschiedenen Pop-Songs wie „Empire State of Mind“ und auch gemeinsam mit der Band.

Während die Band mit Herrn Wroblewski nach dem erfolgreichen Auftritt auf dem HelmFest Mammut-Warm Up vor allem neue Songs einstudierte, befand sich das Orchester mit Frau Winnekens schon auf der Zielgeraden, da am Sonntag, 15. März schon das Bläserkonzert anstand. In diesem Schuljahr spielt das Schulorchester nicht nur für sich bei den Schulkonzerten, sondern auch mit anderen Orchestern zusammen. Daher waren die Musikerinnen und Musiker am Mittwochabend im Gymnasium Julianum, das nur wenige Fußminuten vom Kloster entfernt liegt, zu Gast, um dort zusammen mit dem Streichensemble des Julianums und mit dem Musikschulorchester für den Festakt des 60-jährigen Musikschuljubiläums am 9. Mai im Brunnentheater zu proben. Da das Schulorchester noch nie mit Streichern zusammengespielt haben, war das eine tolle neue Erfahrung. Einige Band- und Chormitglieder und kamen solidarisch zum Zuhören mit.

Am Donnerstag gab es dann eine weitere Premiere: Zum ersten Mal war auch die Bläserklasse 6 mit Frau Ecksturm-Rudd für einen Tag bei den Probentagen dabei und übte ebenfalls fleißig für den Auftritt beim Bläserkonzert im barocken Kaisersaal, der eine ganz andere Atmosphäre mit sich brachte als das Schulgebäude. Bei der Gelegenheit schlossen sich Bläserklasse 6, Chor, Band und Orchester zu einer gemeinsamen Probe zusammen, um mit ca. 60 Personen das Abschlussstück für das Sommerkonzert zu proben. Da so viele Leute nicht in den Speisesaal passten, zogen wir für das Mittagessen in den urigen und mit Lichterketten gemütlich geschmückten Gewölbekeller des Klosters. Danach besuchten uns die Instrumentallehrer der Kreismusikschule Helmstedt und coachten die Bläser in Stimmproben. Das Orchester konnte danach sogar den sehr anspruchsvollen Michael-Jackson-Hit-Mix spielen. Am Abend kamen noch die Musikerinnen und Musiker von „Klingend Bb“ dazu, um die vielen gemeinsamen Stücke für das Bläserkonzert zu proben. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Anstrengung der vergangenen zwei Tage klappte es richtig gut, trotz der späten Uhrzeit, die die Schülerinnen und Schüler aber nicht davon abhielt, danach in sehr großer Runde „Werwolf“ zu spielen.

Nach der Feinschliff-Probe am Freitag wurde gemeinschaftlich abgebaut. Neben den sehr produktiven Proben wird bei diesen Probentagen auch die jahrgangsübergreifende Gemeinschaft in Erinnerung bleiben, die sich beispielsweise in den nach und nach immer größer werdenden und ensembleübergreifenden Werwolf-Runden gezeigt hat. Viele wünschten sich danach, dass künftige Probentage eher eine Probenwoche werden.

Anna-Sophianeum bei Kunstausstellung „OpenArt“ in Helmstedt vertreten

Unsere engagierten Schülerinnen der Kunst AG Begabtenförderung aus den Klassen 6 bis Q2 nehmen an der Kunstausstellung „Open Art! – Junge Kunst in alten Mauern“ in Helmstedt Teil. Die Werke aus Themenbereichen Comic, Porträt, Stillleben bis Assemblage als modellierte Plastik auf Leinwand wurden am Sonntag, 15. März 2026, im PFERDESTALL Helmstedt, Am Ludgerihof 5 in 38350 Helmstedt präsentiert.

Laut Organisatoren stellt Open Art! einen Ort dar, den du mit deiner Kunst und gemeinsam mit anderen jungen Menschen gestaltest. Von Musik über Poetry Slam und Theater bis hin zur klassischen Kunst in Form von Bildern, Skulpturen, Fotografien oder Installationen: All das und noch vieles mehr verwandelt den Pferdestall für einen Tag in einen besonderen Raum, der inspiriert, Talente zeigt und zum Eintauchen einlädt. Die Kunstwerke können dort noch für mehrere Wochen bewundert werden.

Kunst AG als Teil der Begabtenförderung

Im Rahmen der Begabungsförderung im Fachbereich Kunst bietet das Gymnasium Anna-Sophianeum die Kunst AG Begabtenförderung an. Es kann an selbst gewählten Projekten mit den Techniken wie Aquarell, Acryl auf Leinwand, Bleistiftzeichnung, Kreide, modellierend im dreidimensionalen Bereich der Plastik oder auch in Collageform gearbeitet werden. Die gängigen Themen der bildenden Kunst wie Stillleben, Porträt und Landschaftsmalerei können erprobt werden.

Bläserkonzert 2026

Am Sonntag, 15. März 2026 um 15 Uhr erwartet die Schulgemeinschaft in der Pausenhalle ein besonderes Bläserkonzert: Die Bläserklasse 6 und das Schulorchester gestalten mit dem Holz- und Blechbläserensemble Klingend Bb, das im Landkreis Helmstedt und in Braunschweig bekannt ist, gemeinsam ein Konzert mit abwechslungsreichen Stücken aus Filmmusik und Popmusik. In der Pause versorgt die Event-AG das Publikum mit Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt ist frei.

Erfolg bei „Jugend debattiert“ – Anna-Sophianeum im Landeswettbewerb vertreten

Ein großer Erfolg für unser Gymnasium

Unser Schüler Jasper Reck (Klasse 10a) hat beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ den 2. Platz erreicht. Mit dieser hervorragenden Platzierung qualifizierte sich Jasper für den Landeswettbewerb am 10. März im Niedersächsischen Landtag in Hannover. Dort wird er gemeinsam mit einem Schüler des Ratsgymnasium Wolfsburg unsere Region vertreten.

Debattieren als Teil der Begabtenförderung

Der Erfolg von Jasper ist auch Ausdruck der gezielten Begabtenförderung am Anna-Sophianeum. Rhetorische Bildung, Argumentationskompetenz und demokratische Gesprächskultur haben an unserer Schule einen festen Platz. Im Rahmen des Förderkonzepts bieten wir eine eigene AG „Jugend debattiert“ an, in der besonders interessierte Schülerinnen und Schüler systematisch auf Wettbewerbe vorbereitet werden.

Darüber hinaus ist das Format fest im Unterricht verankert: In Jahrgang 9 ersetzt eine Debatte nach den Regeln von „Jugend debattiert“ eine Klassenarbeit im Fach Deutsch. Damit setzt das Anna-Sophianeum die aktuellen Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und der niedersächsischen Bildungspolitik zur Stärkung mündlicher Prüfungsformate konsequent um.

Schulleitung würdigt Engagement

Schulleiter Michael Märtens hebt die Bedeutung dieses Erfolgs hervor: „Der Erfolg von Jasper Reck zeigt, wie wertvoll eine systematische Förderung argumentativer und rhetorischer Fähigkeiten ist. Mit ‚Jugend debattiert‘ verbinden wir Begabtenförderung, Demokratiebildung und die Weiterentwicklung moderner Prüfungsformate. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Positionen reflektiert, sachlich und respektvoll zu vertreten – eine Schlüsselkompetenz weit über die Schule hinaus.“

Einladung an alle Interessierten

Die AG Jugend debattiert steht allen Schülerinnen und Schülern ab Klasse 8 offen.

  • Dienstags, 7./8. Stunde
  • Raum K03
  • Anmeldung: jorswieck@anna-sophianeum.net

Wer ab Klasse 8 Freude am Diskutieren hat, seine Argumentationsfähigkeit ausbauen oder einfach neue Perspektiven kennenlernen möchte, ist herzlich willkommen!

Die Schulgemeinschaft gratuliert Jasper Reck ganz herzlich und drückt die Daumen für den Landeswettbewerb in Hannover!

Winterkonzert am Gymnasium Anna-Sophianeum 2025

Weihnachtliche Stimmung erfüllte am Donnerstag, den 11. Dezember, die voll besetzte Pausenhalle des Gymnasiums Anna-Sophianeum Schöningen beim diesjährigen Winterkonzert. Die Musikensembles präsentierten ein abwechslungsreiches Programm aus klassischen Weihnachtsliedern und modernen Songs.

Die Bläserklassen 5 und 6 unter der Leitung von Antje Ecksturm-Rudd zeigten mit ihren Weihnachtsstücken eindrucksvoll, was sie in kurzer Zeit auf ihren Instrumenten gelernt haben. Besonders die Bläserklasse 5 überraschte, da sie bereits das gemeinsame Abschlussstück mitspielen konnte. Der Chor, nun geleitet von Juliet Ibeh, präsentierte neben einem bekannten Weihnachtslied auch den Song „Stay“ von Rihanna. Die Band, die bereits am Vortag beim „Battle of the Bands“ zu hören war, begeisterte unter der Leitung von Philipp Wroblewski mit einer Auswahl aus ihrem inzwischen großen Repertoire – besonders überzeugte dabei „Bring Me to Life“ von Evanescence.

In der zweiten Konzerthälfte wurde zwischen den Auftritten der Bläserklasse 6 und des Orchesters das Nimbus-Zertifikat durch den Präsidenten des Niedersächsischen Musikvereins, Johannes Opitz, überreicht. Damit wurde dem Gymnasium Anna-Sophianeum bereits zum dritten Mal eine hervorragende Bläserausbildung bescheinigt.

Anschließend präsentierte das von Evelyn Winnekens geleitete Orchester das winterliche „Sleigh Ride“ sowie das anspruchsvolle „Bohemian Rhapsody“.

Den Höhepunkt des Abends bildete das gemeinsame Abschlussstück „Alle Jahre wieder“, bei dem alle 90 Musikerinnen und Musiker gemeinsam auf der Bühne musizierten. Auch das Publikum war eingeladen mitzusingen und so Teil der musikalischen Gemeinschaft zu werden.

Für den passenden Rahmen sorgten die Kreativ-AG (Nike Gennrich), die Event-AG (Christiane Droz) sowie die Essbar (Julia Ostermeyer) mit weihnachtlicher Dekoration und kulinarischen Köstlichkeiten. Die Schulsanitäter (Bengt Hagelstein) unterstützten die Veranstaltung ebenso engagiert wie die Veranstaltungs-AG unter der Leitung von Christopher Englisch, die für Licht und Ton verantwortlich war.