Kategorie: News

Schülerforschungsprojekt untersucht Zinnkraut als mögliche Perspektive in der Krebsforschung

Von der Schulidee zum Forschungsansatz

Was als grundlegende Projektidee in einer Schulprojektwoche begann, hat zwei junge Forschende bis in den Landeswettbewerb von Jugend forscht geführt. Lukas Bucan und Tara Mertins untersuchten im Rahmen ihres Projekts „Altes Wissen neu Denken: unscheinbares Unkraut als neue Perspektive in der Onkologie“ die Wirkung von Zinnkraut-Extrakt auf Brustkrebszellen – mit bemerkenswerten Ergebnissen.

Die Idee entstand während einer BNE-Projektwoche am Gymnasium Anna-Sophianeum zum Thema „Falsche Heiler“. Dabei stießen die Schülerinnen und Schüler auf die teilweise umstrittene österreichische Kräuterexpertin Maria Treben und ihr Buch „Heilkräuter aus dem Garten Gottes“, in dem Zinnkraut zahlreiche heilende Eigenschaften zugeschrieben werden. Aus dieser Beschäftigung entwickelte sich eine Forschungsfrage: Könnten Inhaltsstoffe dieser Pflanze tatsächlich biologische Effekte auf Krebszellen haben?

Seit der Projektwoche arbeiten Bucan und Mertins kontinuierlich an ihrem Projekt und führten ihre Experimente im Kerstin-Reimer-Labor der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) durch. Betreut wurden sie von der Laborleiterin Dr. rer. nat. Sarah Strauß, unterstützt vom wissenschaftlichen Team des Labors. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand der Einfluss von Zinnkraut-Extrakt auf eine aggressive Brustkrebszelllinie (MDA-MB-231). Diese wurde mit gesunden Brustepithelzellen verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Extrakt die Vermehrung der Krebszellen hemmen und gezielt programmierten Zelltod (Apoptose) in den Tumorzellen auslösen kann. Darüber hinaus deuteten die Versuche darauf hin, dass der Extrakt Makrophagen – wichtige Zellen des Immunsystems – stimulieren könnte.

„Unsere Ergebnisse sind vielversprechend, lassen sich aber noch nicht verallgemeinern“, erklären die beiden Nachwuchsforschenden. Die Experimente wurden bislang nur in wenigen Durchläufen durchgeführt und beschränkten sich auf eine einzige Zelllinie. Weitere Untersuchungen wären notwendig, um die Beobachtungen zu bestätigen.

Während ihrer Arbeit konnten Bucan und Mertins moderne molekularbiologische Methoden kennenlernen und selbst anwenden, darunter PCR-Array sowie Caspase-3/7-Assays zur Untersuchung von Zelltodprozessen. Viele der Inhalte knüpften dabei direkt an Themen aus dem Biologieunterricht an.

„Wir haben uns riesig über den Erfolg gefreut. Besonders spannend war für mich, dass ich viele Dinge aus dem Biologieunterricht tatsächlich im Labor anwenden konnte“, freut sich Tara Mertins.

Ein großer Teil der Forschungsarbeit entstand in den Ferien. Unterstützt wurden die Jugendlichen von den Wissenschaftlerinnen des Labors – bemerkenswert: Alle fest angestellten Mitglieder des Teams sind Frauen. Die Zusammenarbeit ermöglichte den Nachwuchsforschenden einen intensiven Einblick in den Alltag moderner biomedizinischer Forschung. Der Einsatz zahlte sich aus: Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht erreichte das Projekt den 1. Platz in der Sparte Biologie und erhielt zusätzlich einen Sonderpreis im Bereich Medizin. Damit qualifizierten sich die beiden für den Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld.

Das Projekt zeigt deutlich, wie mit dem passenden Engagement aus einer Schulidee ein ernstzunehmender Forschungsansatz entstehen kann.


UPDATE: Beim Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld konnte das Duo den zweiten Platz erreichen. Herzlichen Glückwunsch!

Ankündigung: Schnuppertag 2026

Liebe Grundschulkinder,

endlich ist es wieder soweit! Wir freuen uns darauf, euch am Freitag, 17. April 2026, an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

Wir treffen uns um 8:00 Uhr in unserer Pausenhalle, wo euch eure Patenschüler in Empfang nehmen werden und euch zu euren Kursen begleiten. Wir haben für euch ein buntes Programm mit viel Spiel und vor allem Spaß zusammengestellt! Bei explosiven Experimenten, Sprachreisen um die Welt und Entdeckertouren werdet ihr euch auf die Spuren der Vergangenheit begeben, Raketen steigen lassen oder auch dem einen oder anderen Monster begegnen.

Die Anmeldung zum Schnuppertag läuft über eure Grundschulen, die bereits die Anmeldebögen erhalten haben. Sprecht eure Lehrkräfte gerne an. Falls eure Grundschule nicht an dem Schnuppertag teilnehmen sollte, könnt ihr euch auch gerne unter folgender E-Mail persönlich anmelden: domma@anna-sophianeum.net

Ihr müsst nichts weiter mitbringen als hallentaugliche Sportschuhe, Verpflegung und gute Laune! Für alles andere sorgen wir!

Falls ihr von dem ganzen Schnuppern doch hungriger werdet als geplant, könnt ihr in unserer Cafeteria „essbar“ alles kaufen, was das Herz oder der Magen begehren.

Der Schnuppertag dauert bis ca. 12:00 Uhr. All diejenigen, die immer noch nicht genug haben sollten, finden außerdem eine Vielzahl von witzigen Videos, Rätseln, Experimenten und vieles mehr auf unserer Homepage (digitaler Schnuppertag auf www.anna-sophianeum.de).

Wir freuen uns sehr darauf euch kennenzulernen!

Mit den besten Grüßen aus Schöningen
Wibke Domma (Koordinatorin Sekundarstufe I)

Englisches Theaterstück bewegt Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Anna-Sophianeum Schöningen

Schöningen. Ein besonderes kulturelles Highlight erwartete die Jahrgänge 9 und 10 des Gymnasiums Anna-Sophianeum am Freitag, den 20. Februar 2026: In der Pausenhalle gastierte das White Horse Theatre mit dem englischsprachigen Stück „Sticks and Stones“ – einem eindrucksvollen Theaterstück zum Thema Mobbing.

Die Aufführung fand komplett in englischer Sprache statt, da die Schauspielerin und die beiden Schauspieler Muttersprachler waren. Somit boten sie den Schülerinnen und Schülern nicht nur ein authentisches Hörverstehen, sondern auch eine intensive Auseinandersetzung mit einem hochaktuellen Thema. Im Mittelpunkt des Stücks standen Jugendliche, die mit Ausgrenzung, Beleidigungen und körperlicher Gewalt konfrontiert waren. Eindrücklich zeigte die Inszenierung, wie verletzend Worte und Taten sein können – und dass das „Wegsehen“ der anderen das Problem oft verschärft.

Gleichzeitig machte „Sticks and Stones“ Mut: Das Stück vermittelte klare Botschaften darüber, was Betroffene gegen Mobbing unternehmen können, welche Rolle Freundinnen und Freunde spielen und an wen man sich wenden kann, wenn man Hilfe braucht. Lehrer und Beratungslehrer sowie Mitschülerinnen und Mitschüler wurden dabei als wichtige Unterstützer hervorgehoben. Besonders eindrucksvoll war, wie die Figuren im Verlauf der Handlung die Schülerinnen und Schüler aufforderten, füreinander einzustehen, Verantwortung zu übernehmen und gegen Mobbing aufzustehen.

Die minimalistische Bühnenausstattung lenkte den Fokus ganz auf das intensive Spiel der Schauspielerinnen und Schauspieler, die mit viel Energie und Authentizität überzeugten. „Im Stück wurde auf einfache, aber eindrucksvolle Weise dargestellt, was Mobbing bewirken kann und was man dagegen unternehmen kann. Dass das Publikum mit einbezogen wurde, hat die Botschaft besonders verstärkt.“ (Anakin 9b)

Im Anschluss an die Vorstellung hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen zu stellen. In einem offenen Gespräch erkundigten sie sich sowohl nach der Entstehung des Stücks als auch nach dem Berufsalltag der Darstellenden. Dabei stellte sich heraus, dass die Schauspielerinnen und Schauspieler mehrere Monate im Jahr durch Deutschland touren, um englisches Theater direkt an die Schulen zu bringen. Das Publikum nutzte die Fragerunde rege – es ging um Lampenfieber, Probenarbeit, Lieblingsrollen und darum, wie realistisch die dargestellten Mobbing-Situationen seien. Die Schauspieler betonten, dass viele Szenen auf realen Erfahrungen basieren und sie das Thema bewusst sensibel und lebensnah umsetzen wollten.

Mit viel Applaus endete eine Veranstaltung, die nicht nur die Englischkenntnisse förderte, sondern vor allem zum Nachdenken anregte. Das Theaterstück setzte ein deutliches Zeichen gegen Mobbing – eine Botschaft, die am Gymnasium Anna-Sophianeum groß geschrieben wird.

Gewässerökologische Arbeit am Gymnasium Anna-Sophianeum

Unterhaltungsverband Schunter übergibt Materialien für Gewässerökologische Exkursionen

Im Rahmen des Biologieunterrichts der Qualifikationsphase führt das Gymnasium Anna-Sophianeum regelmäßig gewässerökologische Exkursionen an einem renaturierten Abschnitt der Schunter in Ochsendorf durch. Der gut zugängliche Gewässerabschnitt direkt am Ortseingang bietet ideale Bedingungen für die praktische Arbeit im Rahmen der Unterrichtseinheit „Ökosystem Fließgewässer“.

Die Organisation und Vorbereitung des Exkursionsbereiches erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Unterhaltungsverband Schunter. Ansprechpartner sind Herr Denneberg und Frau Genge, die insbesondere die Terminabsprachen koordinieren und für die Mahd sowie die Begehbarkeit des Gewässerabschnitts sorgen. Der Verband ist für die Unterhaltung von Gewässern II. Ordnung und der dem Wasserabfluss dienenden Anlagen zuständig. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem der Ausbau einschließlich naturnahem Rückbau an Gewässern, der Bau von Anlagen in und an Gewässern, der Erwerb und die Pflege von Flächen und Anlagen zum Schutz der Gewässer sowie die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft. Darüber hinaus engagiert sich der Verband in der Fortentwicklung von Gewässer-, Boden- und Naturschutzmaßnahmen und kann für seine Mitglieder Landschaftspflege- und Naturschutzarbeiten durchführen.

Im Rahmen der Exkursion bestimmen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Anna-Sophianeum wissenschaftspropädeutisch die Gewässergüte des renaturierten Abschnitts gemäß der Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Dabei werden nach einem standardisierten Verfahren biologische, chemische und physikalische Parameter sowie die Gewässerstrukturgüte erfasst. Aus den Einzelergebnissen wird abschließend die Gesamtbewertung ermittelt. Der untersuchte Abschnitt erreicht regelmäßig eine Gewässergüte von 1,5 bis 2 (auf einer fünfstufigen Skala) und erreicht damit einen guten Zustand.

Anlässlich seines 65-jährigen Bestehens im Jahr 2025 hat der Unterhaltungsverband Schunter beschlossen, Schulen, die an seinen Gewässern arbeiten, mit Untersuchungsmaterialien zu unterstützen. In diesem Zusammenhang werden dem Gymnasium Anna-Sophianeum für den Fachbereich Naturwissenschaften folgende Materialien übergeben:

  • drei Untersuchungskoffer für Wasser- und Bodenanalysen
  • drei Riesenbecherlupen
  • sechs Wathosen in verschiedenen Größen

Die Ausstattung ergänzt die gewässerökologischen Untersuchungen in besonderer Weise. So ermöglicht sie unter anderem die Begehung des Gewässers zur Erfassung und Bestimmung wirbelloser Wassertiere sowie die Analyse verschiedener Ionen (Phosphat-, Nitrat-, Nitrit- und Ammonium-Ionen) zur Bewertung des Nährstoffgehalts. Auf diese Weise lassen sich Aussagen über trophische Zustände (oligotroph bzw. eutroph) und ablaufende Stoffwechselprozesse treffen. Auch der Sauerstoffgehalt des Wassers kann bestimmt werden, wodurch Rückschlüsse auf Sauerstoffzehrung, Fäulnisprozesse und mögliche Faulschlammbildung möglich sind.

Die Exkursionen sind fest im Curriculum des Gymnasiums Anna-Sophianeum verankert. Die Lernenden interpretieren Ergebnisse freilandbiologischer Untersuchungen und leiten Aussagen zur Biodiversität ab. Sie präsentieren erhobene Daten zur Toleranz von Organismen gegenüber abiotischen Faktoren, stellen die ökologische Nische als Beziehungsgefüge zwischen Art und Umwelt dar und wenden labor- sowie freilandbiologische Methoden zur qualitativen und quantitativen Arterfassung sachgerecht an. Darüber hinaus planen sie Experimente zur Toleranz gegenüber ausgewählten Umweltfaktoren, führen diese durch, nehmen quantitative Daten auf und werten sie aus. Auch die Analyse von Ökogrammen im Hinblick auf interspezifische Konkurrenz ist Bestandteil der Unterrichtseinheit.

Fachlehrer Jan Kiehne betont die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit und der neuen Ausstattung: „Die gewässerökologischen Untersuchungen an der Schunter bieten unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ökologische Zusammenhänge direkt vor Ort wissenschaftlich fundiert zu erfassen und auszuwerten. Durch die großzügige Unterstützung des Unterhaltungsverbands Schunter mit den neuen Untersuchungskoffern, Becherlupen und Wathosen können wir noch praxisnäher und differenzierter arbeiten als zuvor. Das ist ein großer Gewinn für den naturwissenschaftlichen Unterricht am Gymnasium Anna-Sophianeum und fördert nachhaltiges Umweltbewusstsein in besonderer Weise.“

Spendenübergabe Soziales Projekt „Kampf dem Krebs“

Würdiger Abschluss des Sozialen Projektes – Schüler:innen des Gymnasiums Anna-Sophianeum übergeben gewaltige Spendensumme an das Kinderhospiz Löwenherz

Mit großem Stolz und Dankbarkeit für die vielen großzügigen Spenderinnen und Spender übergaben die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Anna-Sophianeum die gewaltige Spendensumme in Höhe von 856,54 Euro an Detlef Mauritz vom Kinderhospiz Löwenherz. Die Summe stammt aus dem Sozialen Projekt „Kampf dem Krebs“, dessen Höhepunkt eine selbst organisierte Benefiz-Kinderdisko bildete. Der gesamte Erlös wurde ohne Abzüge gespendet. Sämtliche Auslagen für Organisation, Materialien und Durchführung wurden von den Auslegenden privat übernommen.

Im Rahmen ihres Sozialen Projekts im Rahmen des Seminarfachunterrichtes hatten die Schülerinnen und Schüler bereits zuvor eine DKMS-Typisierungsaktion sowie eine Informationsveranstaltung zum Thema Palliativmedizin organisiert. Mit der Kinderdisko setzten sie schließlich einen ebenso fröhlichen wie erfolgreichen Schlusspunkt. Die Pausenhalle verwandelte sich in eine lebendige Tanzfläche, während für Eltern ein separates Abendprogramm mit Unterhaltung und alkoholfreien Cocktails angeboten wurde. Neben Musik, Lichteffekten und Animation sorgte insbesondere ein gemeinsamer Tanz zu „Cotton Eye Joe“ für Begeisterung.

Der betreuende Lehrer Bengt Hagelstein zeigte sich tief beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen: „Die Schülerinnen und Schüler haben hier Außergewöhnliches geleistet. Der gesamte Kurs hat von der Ideenfindung über die Planung bis zur Durchführung in drei aufwändigen Veranstaltungen stets eine beeindruckende Haltung gezeigt. Ich bin unglaublich stolz auf diese jungen Menschen – und die gesamte Schulgemeinschaft des Gymnasium Anna-Sophianeum ist es ebenso. Dieses Projekt zeigt, wie viel Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist und echtes soziales Engagement in unserer Schülerschaft steckt!“

Mit der Spendenübergabe findet das Soziale Projekt „Kampf dem Krebs“ einen würdigen Abschluss – und hinterlässt ein starkes Zeichen gelebter Solidarität.

Skifahrt des 7. Jahrgangs 2026

Bericht zur Skifahrt vom 08.02.2026 bis 13.02.2026

Vom 8. bis 13. Februar 2026 führte unsere diesjährige Skifahrt in die Almenwelt Lofer – und sie hätte kaum schöner sein können.

Vier intensive Skitage bei strahlendem Sonnenschein und hervorragenden Schneebedingungen boten perfekte Voraussetzungen für sportliche Erfolge und unvergessliche Erlebnisse. Mit viel Motivation, Ausdauer und Teamgeist arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an ihrer Technik und erzielten beeindruckende Lernfortschritte. Anfängerinnen und Anfänger wie auch Fortgeschrittene gewannen deutlich an Sicherheit und Selbstvertrauen – viele wuchsen dabei über sich hinaus.

Doch auch abseits der Piste war die Woche etwas Besonderes: Ein gemeinsamer Spieleabend sorgte für viele lachende Gesichter, und die stimmungsvolle Fackelwanderung durch die winterliche Landschaft bleibt sicherlich allen lange in Erinnerung. Das Essen war hervorragend, und das traumhafte Hotel bot den perfekten Rahmen für Erholung und Gemeinschaft.

So war die Skifahrt 2026 nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch eine Woche voller Teamgeist, besonderer Momente und bleibender Eindrücke.

Bläserkonzert 2026

Am Sonntag, 15. März 2026 um 15 Uhr erwartet die Schulgemeinschaft in der Pausenhalle ein besonderes Bläserkonzert: Die Bläserklasse 6 und das Schulorchester gestalten mit dem Holz- und Blechbläserensemble Klingend Bb, das im Landkreis Helmstedt und in Braunschweig bekannt ist, gemeinsam ein Konzert mit abwechslungsreichen Stücken aus Filmmusik und Popmusik. In der Pause versorgt die Event-AG das Publikum mit Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt ist frei.

Law4School zu Cybermobbing, Cybergrooming und Medienkompetenz

Das Gymnasium Anna-Sophianeum macht stark für die digitale Welt: Informationsreihe Law4School

Wie können Kinder und Jugendliche sicher durch die digitale Welt navigieren? Welche rechtlichen Folgen haben Cybermobbing, das unerlaubte Verbreiten von Bildern oder Cybergrooming? Und was können Eltern konkret tun, um ihre Kinder zu schützen?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine umfassende Informationsreihe am Gymnasium Anna-Sophianeum, die sich praxisnah und deutlich den Herausforderungen digitaler Medien widmete – und dabei sowohl Eltern als auch Schülerinnen und Schüler in den Blick nahm.

Während die Eltern im Rahmen eines Informationsabends konkrete Handlungsempfehlungen, rechtliche Hintergründe und Unterstützungsangebote erhielten, arbeiteten parallel die gesamten Jahrgänge 6 und 8 altersgerecht an denselben Themenschwerpunkten.

Für die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs wurde dabei der Grundstein gelegt: Sensibilisierung für Cybermobbing, Cybergrooming, Recht am eigenen Bild, sichere Nutzung von Messenger-Diensten sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit sozialen Netzwerken standen im Mittelpunkt. Ziel war es, frühzeitig Orientierung und Sicherheit im digitalen Raum zu vermitteln. Im 8. Jahrgang wird das Thema bewusst erneut aufgegriffen – als Wiederaufnahme und Vertiefung zu Beginn der Pubertät. In einer Lebensphase, in der soziale Medien, Selbstdarstellung und Gruppendynamiken eine noch größere Rolle spielen, wurden die Inhalte reflektiert, erweitert und an die veränderte Lebenswirklichkeit der Jugendlichen angepasst. Das Konzept folgt damit einem spiralförmig angelegten Medienbildungsgedanken: Inhalte werden nicht einmalig behandelt, sondern altersangemessen wiederholt, vertieft und weiterentwickelt.

Im Mittelpunkt der gesamten Reihe standen Themen wie Cybermobbing, Cybergrooming, das Recht am eigenen Bild, Urheberrecht, Fake News sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den Familienalltag. Dabei ging es nicht nur um theoretische Informationen, sondern um ganz konkrete Hilfestellungen: Beweise sichern, Profile melden und sperren lassen, rechtliche Möglichkeiten ausschöpfen sowie Anlaufstellen kontaktieren.

Besonders eindrücklich wurde auf die strafrechtlichen Konsequenzen hingewiesen, die beispielsweise bei Beleidigung, Verleumdung, Nachstellung oder sexueller Kontaktanbahnung im Netz greifen können. Ebenso wurde deutlich gemacht, dass auch Eltern Verantwortung tragen – etwa beim Veröffentlichen von Fotos ihrer Kinder oder beim Umgang mit Messenger-Diensten.

Christiane Richter, Beratungslehrerin der Schule, betonte die Bedeutung dieses ganzheitlichen Ansatzes: „Unsere Kinder wachsen ganz selbstverständlich in einer digitalen Welt auf. Umso wichtiger ist es, dass wir sie – und auch ihre Eltern – damit nicht alleine lassen. Schule darf hier nicht nur Lernort sein, sondern muss auch Schutzraum, Beratungsstelle und Wegweiser sein. Mit unserem spiralförmigen Konzept stellen wir sicher, dass Medienkompetenz nicht nur einmal angesprochen, sondern nachhaltig aufgebaut wird.“

Ermöglicht wurde die Informationsreihe über den schuleigenen „Ehemaligen- und Schulunterstützungsverein (ESUV)“ durch die großzügige Unterstützung der Volksbank Wolfenbüttel. Herr Andreas Jung von der Volksbank unterstrich dabei den langfristigen Anspruch des Engagements: „Wir möchten nachhaltig wirken. Strohfeuer sind nicht unser Ziel. Wenn wir Projekte unterstützen, dann mit dem Anspruch, dauerhaft etwas zu bewegen – gerade bei so wichtigen Themen wie der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen.“ Die Schule plant, die digitale Bildung auch künftig kontinuierlich weiterzuführen. Denn eines wurde in allen Veranstaltungen deutlich: Medienkompetenz ist eine Gemeinschaftsaufgabe – und sie wächst mit den Kindern mit.

Erfolg bei „Jugend debattiert“ – Anna-Sophianeum im Landeswettbewerb vertreten

Ein großer Erfolg für unser Gymnasium

Unser Schüler Jasper Reck (Klasse 10a) hat beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ den 2. Platz erreicht. Mit dieser hervorragenden Platzierung qualifizierte sich Jasper für den Landeswettbewerb am 10. März im Niedersächsischen Landtag in Hannover. Dort wird er gemeinsam mit einem Schüler des Ratsgymnasium Wolfsburg unsere Region vertreten.

Debattieren als Teil der Begabtenförderung

Der Erfolg von Jasper ist auch Ausdruck der gezielten Begabtenförderung am Anna-Sophianeum. Rhetorische Bildung, Argumentationskompetenz und demokratische Gesprächskultur haben an unserer Schule einen festen Platz. Im Rahmen des Förderkonzepts bieten wir eine eigene AG „Jugend debattiert“ an, in der besonders interessierte Schülerinnen und Schüler systematisch auf Wettbewerbe vorbereitet werden.

Darüber hinaus ist das Format fest im Unterricht verankert: In Jahrgang 9 ersetzt eine Debatte nach den Regeln von „Jugend debattiert“ eine Klassenarbeit im Fach Deutsch. Damit setzt das Anna-Sophianeum die aktuellen Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und der niedersächsischen Bildungspolitik zur Stärkung mündlicher Prüfungsformate konsequent um.

Schulleitung würdigt Engagement

Schulleiter Michael Märtens hebt die Bedeutung dieses Erfolgs hervor: „Der Erfolg von Jasper Reck zeigt, wie wertvoll eine systematische Förderung argumentativer und rhetorischer Fähigkeiten ist. Mit ‚Jugend debattiert‘ verbinden wir Begabtenförderung, Demokratiebildung und die Weiterentwicklung moderner Prüfungsformate. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Positionen reflektiert, sachlich und respektvoll zu vertreten – eine Schlüsselkompetenz weit über die Schule hinaus.“

Einladung an alle Interessierten

Die AG Jugend debattiert steht allen Schülerinnen und Schülern ab Klasse 8 offen.

  • Dienstags, 7./8. Stunde
  • Raum K03
  • Anmeldung: jorswieck@anna-sophianeum.net

Wer ab Klasse 8 Freude am Diskutieren hat, seine Argumentationsfähigkeit ausbauen oder einfach neue Perspektiven kennenlernen möchte, ist herzlich willkommen!

Die Schulgemeinschaft gratuliert Jasper Reck ganz herzlich und drückt die Daumen für den Landeswettbewerb in Hannover!

Unser Winter! Unser Sport! Skikurs der Q1 in Seefeld/Tirol

Nach einer halbjährigen Vorbereitung mit den Themen Ausdauer, Kraft, Koordination, alpine Gefahren, FIS-Regeln und Erste Hilfe ging es am 11. Januar 2026 in den frühen Morgenstunden endlich los und wir erreichten am Ende einer zehnstündigen Busfahrt unser Ziel in Tirol: die Olympia-Sportregion in Seefeld.

Nach organisatorischen Pflichten wie Skipassausgabe, Skiausleihe, Zimmereinteilung und der Vorbesprechung in den Skigruppen begann der Skikurs am nächsten Morgen um 9 Uhr.

Dabei konnten wir uns auf Ullr, in der nordischen Mythologie der Gott des Winters, vollends verlassen. Die gesamte Woche herrschten perfekte Bedingungen, Naturschnee und Sonnenschein! Nach insgesamt vier Skitagen bescheinigten wir Sportlehrerinnen und Sportlehrer allen Kursen unterschiedlicher Niveaustufen durchweg positive Lernfortschritte, sodass am Freitag die abschließende Skitour durch das Skigebiet alle Gruppen zur Seewaldalm führte, wo auf der sonnigen Terrasse eine leckere Pizza auf uns wartete. Abgerundet wurde das Wochenprogramm durch die abendliche Fackelwanderung rund um den Wildsee.

Abschließend möchten wir Sportlehrerinnen und Sportlehrer uns bei allen Schülerinnen und Schülern bedanken. Wir haben uns immer auf euch verlassen können und ihr habt durch eure stets positive Stimmung zum Gelingen dieser Fahrt extrem viel beigetragen.

Mit euch würden wir wieder Ski fahren gehen!

Text: Stefan Krömer